Raub­über­fall auf Spiel­hal­le in Olpe geklärt

22. März 2013
von Redaktion

Poli­zei nimmt Täter am Tat­ort fest

Olpe – Kei­ne 24 Stun­den nach dem Über­fall auf eine Spiel­hal­le in der Pan­nen­klöp­per­stra­ße in Olpe nahm die Poli­zei den tat­ver­däch­ti­gen Räu­ber fest.

In der Nacht auf Don­ners­tag hat­te ein zunächst unbe­kann­ter Mann um kurz nach Mit­ter­nacht die Spiel­hal­le aus­ge­raubt. Der bei der Tat­aus­füh­rung mas­kier­te Täter hat­te eine 55-jäh­ri­ge Spiel­hal­len-Auf­sicht mit einer Pis­to­le bedroht und meh­re­re hun­dert Euro bei sei­nem Raub­über­fall erbeu­tet. (Sie­he Pres­se­be­richt vom 21.03.2013)

Die sofort ein­ge­lei­te­ten Fahn­dungs­maß­nah­men führ­ten zunächst nicht zum Erfolg. Eine Mit­ar­bei­te­rin der Spie­lothek, die am Don­ners­tag­nach­mit­tag eine ver­däch­ti­ge Beob­ach­tung mach­te, brach­te der Poli­zei dann aber den ent­schei­den­den Hinweis.

Sie bemerk­te gegen 16 Uhr einen jun­gen Mann in der Spiel­hal­le, des­sen Beschrei­bung auf den Täter pass­te. Sie alar­mier­te die Poli­zei, die den Mann kur­ze Zeit spä­ter in der Spiel­hal­le fest­nahm. Bei sei­ner Ver­neh­mung durch die Beam­ten der Direk­ti­on Kri­mi­na­li­tät der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Olpe gab der 21-jäh­ri­ge Olper nach kur­zem Leug­nen schließ­lich zu, den Über­fall began­gen zu haben. Als Motiv sei­ner Tat gab er an, dass er sein „blan­kes“ Bank­kon­to wie­der auf­fül­len wollte.

 

In sei­ner Ver­neh­mung räum­te der 21-Jäh­ri­ge zudem ein, dass er auch für einen Raub­ver­such auf einen 78-jäh­ri­gen Mann im ver­gan­ge­nen Okto­ber in Fra­ge kommt. Er hat­te sein Opfer am 11. Okto­ber an sei­ner Woh­nungs­tür im Johann-Berg­mann-Weg ange­grif­fen, um ihn aus­zu­rau­ben. Da Nach­barn auf die Tat auf­merk­sam wur­den, ließ er damals von sei­nem Opfer ab und flüch­te­te. Der 78-jäh­ri­ge Olper war damals bei dem Raub­ver­such leicht ver­letzt worden.