Poli­zei: Schwer­punkt­ein­satz im Rah­men des Krad-Netz­wer­kes am Sonn­tag

22. April 2013
von Redaktion

Schwer­punkt­ein­satz im Rah­men des Krad-Netz­wer­kes am Sonn­tag,  21. April 2013

Mär­ki­scher Kreis (ots) – Am Sonn­tag, den 21.04.2013, in der Zeit von 08:00 Uhr – 16:00 Uhr, führ­te der Ver­kehrs­dienst der Poli­zei des Mär­ki­schen Krei­ses im gesam­ten Kreis­ge­biet einen Ein­satz im Rah­men des Krad-Netz­wer­kes durch.
Dabei haben sich die Kreis­po­li­zei­be­hör­den Rhein-Sieg-Kreis, Ober­ber­gi­scher Kreis, Enne­pe-Ruhr-Kreis, Olpe und Mär­ki­scher Kreis zum „Netz­werk Krad­fah­rer” zusam­men­ge­schlos­sen, um die Zahl der Krad­un­fäl­le effek­tiv sen­ken zu kön­nen,
Durch gleich­zei­ti­ge Schwer­punkt­ein­sät­ze in die­sen Behör­den soll in einer gro­ßen Flä­che auf das Ver­kehrs­ver­hal­ten der Krad­fah­rer ein­ge­wirkt wer­den. Die am Netz­werk betei­lig­ten Behör­den hat­ten den 21.04.2013 als den ers­ten von meh­re­ren gemein­sa­men Kon­troll­ta­gen für das Jahr 2013 fest­ge­legt.
Dabei wur­de durch Stand­kon­trol­len und kon­se­quen­te tech­ni­sche Über­prü­fun­gen der o. g. Ziel­grup­pe ver­sucht, auf die Ver­hal­tens­wei­sen der Krad­fah­rer Ein­fluss zu neh­men und dadurch Ver­kehrs­un­fäl­le zu ver­hin­dern.
Über­prüft wur­den ins­be­son­de­re
Geschwin­dig­keits­ver­stö­ße ver­bots­wid­ri­ge Benut­zung der für Krä­der gesperr­ten Stre­cken Nicht­be­ach­ten des Über­hol­ver­bots tech­ni­sche Män­gel
auf den bekann­ten Krad­stre­cken.
Trotz tro­cke­nen, küh­len Wit­te­rungs­be­din­gun­gen war reger Krad­ver­kehr fest­zu­stel­len. Ins­ge­samt wur­den 163 Ver­stö­ße gegen gel­ten­de Vor­schrif­ten fest­ge­stellt, die mit 104 Ver­war­nungs­gel­dern, 54 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­gen sowie 5 Straf­an­zei­gen geahn­det wur­den.
Im Ein­zel­nen waren das
119 Geschwin­dig­keits­ver­stö­ße davon waren 61 Krad­fah­rer 6 Krad­fah­rer haben Fahr­ver­bo­te zu erwar­ten 33 Ver­stö­ße wegen tech­ni­scher Ver­än­de­run­gen oder Män­gel 6 Ver­stö­ße auf Grund sons­ti­ger Ursa­chen 5 Straf­an­zei­gen wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis
Die Straf­an­zei­gen wegen Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis wur­den aus­schließ­lich gegen Rol­ler­fah­rer erstat­tet, die ihre Fahr­zeu­ge tech­nisch ver­än­dert und schnel­ler gemacht hat­ten. Sie waren durch die Ver­än­de­rung ihrer Fahr­zeu­ge nicht mehr in Besitz der erfor­der­li­chen Fahr­erlaub­nis. Es wur­den zwei Rol­ler sicher­ge­stellt.
Die zwei auf Pro­vi­da-Krä­dern ein­ge­setz­ten Beam­ten stell­ten so hohe Geschwin­dig­keits­ver­stö­ße fest, das sechs betrof­fe­ne Krad­fah­rer mit Fahr­ver­bo­ten rech­nen müs­sen.
Neben einer wei­te­ren Fahr­zeug­si­cher­stel­lung wur­de zwei Krad­fah­rern die Wei­ter­fahrt wegen tech­ni­scher Män­gel unter­sagt. In die­sem Bereich wur­den acht Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­gen erstat­tet, weil die Betriebs­er­laub­nis erlo­schen war. Grund waren unzu­läs­si­ge Anbau­tei­le wie Len­ker, Fuß­ras­ten sowie Gabel­brü­cken. Hin­zu kamen ver­än­der­te Abgas­an­la­gen ein­her­ge­hend mit über­mä­ßi­gen Geräusch­emis­sio­nen.
Auf­fal­lend war die hohe Zahl der Krad­fah­rer, die nach dem lan­gen Win­ter mit abge­fah­re­nen Rei­fen unter­wegs waren. Hier kam es zu 10 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­gen.
Wei­te­re Ter­mi­ne des Krad-Netz­wer­kes wer­den im Lau­fe des Jah­res 2013 fol­gen.