Mann ran­da­liert und sein klei­ner Hund beißt einen Polizisten

6. März 2021
von Redaktion

Mann ran­da­liert auf Tankstellengelände

Mesche­de.  Mit­ar­bei­ter einer Tank­stel­le auf der Bahn­hof­stra­ße rie­fen am Don­ners­tag gegen 13 Uhr die Poli­zei. Ein 82-jäh­ri­ger Mann hat­te zuvor klei­ne Sprit­zer Kraft­stoff aus einem Tan­krüs­sel ver­spritzt. Anschlie­ßend beschwer­te er sich laut­stark in der Tank­stel­le über einen angeb­li­chen Betrug durch die Tank­stel­le. Hier­bei trug er kei­ne Mas­ke und zog die­se nach Auf­for­de­rung der Mit­ar­bei­te­rin nur über den Mund. Er ver­ließ das Gebäu­de und setz­te sich in sein Fahr­zeug. Hier traf die Poli­zei auf den Soester.

Fahr­zeug ohne Versicherungskennzeichen

Bei dem Gefährt han­delt es sich um ein drei­räd­ri­ges Leicht­kraft­fahr­zeug. An die­sem waren kei­ne gül­ti­gen Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ange­bracht. Gegen­über den Poli­zei­be­am­ten war der Mann unein­sich­tig und unge­hal­ten. Als er aus dem Fahr­zeug aus­stieg, sprang sein klei­ner Misch­lings­hund eben­falls her­aus und biss einem Beam­ten in die Wade. Der Poli­zist wur­de hier­bei leicht ver­letzt. Der Hun­de­be­sit­zer lob­te sei­nen Hund. Der Vier­bei­ner wur­de schließ­lich an die Lei­ne genom­men. Auf­grund des feh­len­den Ver­si­che­rungs­schut­zes wur­de dem Soes­ter die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Der Mann zeig­te sich wei­ter­hin unein­sich­tig. Um sei­ne Wei­ter­fahrt zu ver­hin­dern muss­ten die Beam­ten die Fahr­zeug­schlüs­sel sicherstellen.

Ermitt­lung wegen drei Verstößen

Gegen den Mann wird nun wegen Ver­stö­ßen gegen die Coro­na Schutz­ver­ord­nung und gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz sowie wegen einer Kör­per­ver­let­zung durch den Hun­de­biss ermittelt.
(Quel­le: Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hochsauerlandkreis)