Mach­ten Opfer und Täter gemein­sa­me Sache? – Über­fall auf Ols­ber­ger Spiel­hal­le mög­li­cher­wei­se nur vor­ge­täuscht

4. August 2020
von Redaktion
Gemein­schaft­li­che Pres­se­er­klä­rung der
Ols­berg. Am Frei­tag­mor­gen gegen 01:15 Uhr wur­de der Poli­zei ein Raub in einer Spiel­hal­le in der Haupt­stra­ße gemel­det. Zwei Män­ner hat­ten unter Vor­halt eines Mes­sers Bar­geld gefor­dert. Die Poli­zei konn­te zwei Tat­ver­däch­ti­ge Syrer im Alter von 22 und 26 fest­neh­men. Die Kri­mi­nal­po­li­zei prüf­te den Wahr­heits­ge­halt der Geschich­te.
Wie die Staats­an­walt­schaft Arns­berg und Kreis­po­li­zei­be­hör­de Hoch­sauer­land­kreis nun mit­tei­len, erga­ben sich im Zuge der Ermitt­lun­gen Hin­wei­se, dass die Tat vor­ge­täuscht sein könn­te.
Täter wegen eines ande­ren Vor­falls in JVA 
Nach Aus­sa­ge eines Zeu­gen waren sich Opfer und Täter bekannt. Hier­zu mach­te das ver­meint­li­che Opfer, eine 18-jäh­ri­ge Frau aus Ols­berg, kei­ne Anga­ben. Der 22-jäh­ri­ge Syrer wur­de nach den poli­zei­li­chen Maß­nah­men ent­las­sen. Gegen den 26-jäh­ri­gen Syrer lag ein Haft­be­fehl in ande­rer Sache vor. Die­ser wur­de voll­streckt. Er wur­de in eine JVA gebracht. Auch gegen die 18-Jäh­ri­ge erging Haft­be­fehl. Aller­dings wegen eins Vor­falls am 27. Juni 2020. Hier soll es nach einer Par­ty zu einem Streit mit einer 19-jäh­ri­gen aus Ols­berg gekom­men sein. Im Zuge der Strei­tig­kei­ten soll die 18-Jäh­ri­ge die 19-jäh­ri­ge Ols­ber­ge­rin mit einem Mes­ser ver­letzt haben.
Ein Zusam­men­hang zwi­schen den bei­den Taten besteht nach der­zei­ti­gem Erkennt­nis­stand nicht.