Hun­de het­zen Reh­wild zu Tode, Jagd­päch­ter setzt Beloh­nung aus

14. Februar 2013
von Redaktion

polizeiAtten­dorn (Kreis Olpe) In den ver­gan­ge­nen Wochen sind in den Wäl­dern rund um Atten­dorn min­des­tens drei Rehe von unbe­kann­ten Hun­den geris­sen wor­den. Dies zeig­te in die­ser Woche der zustän­di­ge Jagd­päch­ter bei der Poli­zei an. Ende Janu­ar muss­te ein Reh ober­halb des Stein­bruchs der Att­a­höh­le im Bereich des Klär­be­ckens von sei­nen Lei­den erlöst wer­den, weil es mit schwe­ren Biss­ver­let­zun­gen eines Hun­des auf­ge­fun­den wur­de. Am Rosen­mon­tag wie­der­hol­te sich die­ser Vor­fall am Rap­pels­berg im Bereich des Was­ser­hoch­be­häl­ters. Hier war ein Reh ver­en­det, wel­ches offen­bar von einem Hund gehetzt wor­den war und in sei­ner Panik in einen Zaun gelau­fen war. Am glei­chen Tag wur­de im Bereich Vogel­sang ein wei­te­res ver­en­de­tes Reh auf­ge­fun­den. Alle toten Tie­re wie­sen Biss­spu­ren von grö­ße­ren Hun­den auf.

Die Poli­zei nahm Ermitt­lun­gen wegen Jagd­wil­de­rei auf. Der Jagd­päch­ter setzt eine Beloh­nung in Höhe von 500 € aus für Hin­wei­se, die zur Ermitt­lung des oder der Hun­de­hal­ter füh­ren.

Hin­weis erbe­ten an die Poli­zei­wa­che Atten­dorn unter Tele­fon 02722/92695300 oder an jede ande­re Poli­zei­dienst­stel­le.