Ein­satz­rei­cher Donnerstag

13. Oktober 2017
von Redaktion

Iser­lohn  Über den heu­ti­gen Tag ver­teilt muss­te die Feu­er­wehr Iser­lohn zu meh­re­ren Ein­sät­zen aus­rü­cken. Heu­te Mor­gen um kurz nach 9:30 Uhr ereig­ne­te sich an der Rau­hen Hardt in Drös­chede ein Arbeits­un­fall, bei dem eine männ­li­che Per­son schwer am Kopf ver­letzt wur­de. Der Ver­letz­te wur­de vom Ret­tungs­dienst erst­ver­sorgt und anschlie­ßend mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber „Chris­toph 8” in eine Spe­zi­al­kli­nik nach Lünen geflo­gen. Dies soll­te nicht der ein­zi­ge Ein­satz für den Ret­tungs­hub­schrau­ber in Iser­lohn bleiben…

Um 11:46 Uhr muss­ten die Ein­satz­kräf­te von Berufs- und Frei­wil­li­ger Feu­er­wehr in das Indus­trie­ge­biet Zoll­haus ausrücken.

Auch hier hat­te sich ein Arbeits­un­fall ereig­net. Ein Arbei­ter war mit der Hand in eine Maschi­ne gera­ten und klemm­te fest. Beim Ein­tref­fen des Rüst­zu­ges war der Arbei­ter glück­li­cher Wei­se befreit wor­den und konn­te umge­hend dem Ret­tungs­dienst über­ge­ben wer­den. Er wur­de zur Wei­ter­be­hand­lung mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein Iser­loh­ner Kran­ken­haus trans­por­tiert. Die Feu­er­wehr konn­te ihren Ein­satz abbrechen.

Das Indus­trie­ge­biet Zoll­haus war auch der nächs­te Ort für den nächs­ten Ein­satz. Dies­mal aller­dings für den Lösch­zug der Berufs­feu­er­wehr. Um 14:32 Uhr mel­de­te die auto­ma­ti­sche Brand­mel­de­an­la­ge eines metall­ver­ar­bei­ten­den Betrie­bes ein Brand­ereig­nis. Vor Ort hat­ten Filz­ein­la­gen Feu­er gefan­gen. Der Brand konn­te von Mit­ar­bei­tern der Fir­ma mit einem Pul­ver­lö­scher abge­löscht wer­den. Ein Ein­grei­fen der Feu­er­wehr war nicht erforderlich.

 

Erneut zum Ein­satz kam am spä­ten Nach­mit­tag der Ret­tungs­hub­schrau­ber. Ein 8 Jah­re altes Mäd­chen war bei einem Sport­un­fall in Ver­bin­dung mit einem Rhön­rad ver­letzt wor­den. Der Unfall ereig­ne­te sich gegen 17:00 Uhr in einer Sport­hal­le im Let­ma­ther Nord­feld. Für den Trans­port in eine Kli­nik nach Dort­mund for­der­ten die Ein­satz­kräf­te erneut den Ret­tungs­hub­schrau­ber „Chris­toph 8” an, der am Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus Let­ma­the lan­de­te. Die Lan­dung und der Start wur­den durch die Feu­er­wehr abgesichert.

Im Anschluss ging es für einen Teil der Ein­satz­kräf­te zum Kreis­ver­kehr in die Grü­ne. Im Bereich des Nah­ver­sor­gungs­zen­trums war ein Sat­tel­zug von der Fahr­bahn abge­kom­men, hat­te ein Gelän­der durch­bro­chen und sich an einer Mau­er fest­ge­fah­ren. Hier muss­te die Feu­er­wehr aus­ge­lau­fe­ne Kühl­flüs­sig­keit abstreu­en und das Gelän­der sichern. Ver­letzt wur­de bei dem Fahr­ma­nö­ver nie­mand, es ent­stand jedoch grö­ße­rer Sach­scha­den. Die Ursa­che für den Unfall ist unklar.

 

Im Ret­tungs­dienst waren bis­lang ins­ge­samt 34 Ein­sät­ze zu ver­zeich­nen, davon 8 Stück in Ver­bin­dung mit dem Notarzt.