Der Poli­zei­be­richt aus dem Kreis Olpe

30. Januar 2013
von Redaktion

Bereich Olpe / Wen­den / Drol­s­ha­gen

Unfall­ver­ur­sa­cher geflüch­tet

Am Mon­tag stell­te eine Fahr­zeug­füh­re­rin aus Dort­mund gegen 16:30 Uhr ihren blau­en Fiat Pun­to auf einem für jeder­mann frei befahr­ba­ren, unbe­fes­tig­ten Park­platz an der Olper Hüt­te, gegen­über der dor­ti­gen Tank­stel­le, ab. Als sie um 18:00 Uhr zu ihrem Fahr­zeug zurück­kam, stell­te sie fest, dass die­ser vorn rechts erheb­lich beschä­digt wor­den war. Der Unfall­ver­ur­sa­cher hat­te sich von der Unfall­stel­le ent­fernt, ohne sich um den Scha­den, der auf ca. 4.000 € geschätzt wird,  zu küm­mern. Auf Grund der mas­si­ven Beschä­di­gun­gen kann sicher davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass der Unfall­ver­ur­sa­cher den Scha­den, der ver­mut­lich beim Ran­gie­ren ent­stand, bemerkt hat. Auch das Ver­ur­sach­er­fahr­zeug dürf­te einen deut­lich sicht­ba­ren Scha­den auf­wei­sen und mög­li­cher­wei­se befin­det sich dar­an auch Fremd­far­be (blau) vom Fiat der Geschä­dig­ten.

Zeu­gen wer­den gebe­ten ihre Beob­ach­tun­gen der Poli­zei in Olpe mit­zu­tei­len: 02761/ 92 69 – 4110 (PHK Has­se, zur Büro­dienst­zeit) 02761/ 92 69 – 0 (Ein­satz­leit­stel­le, außer­halb der Büro­dienst­zeit)

Ein­bre­cher erbeu­te­ten Schmuck und Tep­pi­che

Am Diens­tag­vor­mit­tag wur­de in der Zeit zwi­schen 08:45 Uhr und 11:45 Uhr die Ein­gangs­tür zu einer im 2. OG befind­li­chen Woh­nung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Fried­rich­stra­ße in Olpe von unbe­kann­ten Tätern auf­ge­bro­chen. Die Woh­nung wur­de durch­sucht und es wur­de Schmuck gestoh­len. Im 1. OG und im 3. OG nah­men die Täter noch zwei vor den dor­ti­gen Woh­nun­gen aus­ge­leg­te Tep­pi­che mit. Der Sach­scha­den beträgt ca. 100 €, die Beu­te hat einen Wert von ca. 1.000 €.

Jun­ge Fahr­zeug­füh­re­rin stand unter Dro­gen­ein­fluss

Am Diens­tag wur­de um 15:50 Uhr in der Koblen­zer Stra­ße in Wen­den-Ger­lin­gen eine 21-Jäh­ri­ge aus Wen­den mit ihrem PKW kon­trol­liert. Hier­bei wur­de fest­ge­stellt, dass sie unter Dro­gen­ein­fluss stand. Ein Dro­gen­vor­test ergab den Ver­dacht auf die Ein­nah­me von Amphet­amin. Der jun­gen Frau wur­de dar­auf­hin eine Blut­pro­be ent­nom­men und ihr wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Außer­dem wur­den Anzei­gen gefer­tigt wegen Fah­ren unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln (BTM) und einem Ver­stoß gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz wegen Besitz und Kon­sum von BTM.

 

Ver­kehrs­un­fall mit Per­so­nen- und Sach­scha­den

Am Diens­tag­nach­mit­tag befuhr gegen 17:20 Uhr bei star­kem Regen und ein­set­zen­der Däm­me­rung ein 23-Jäh­ri­ger aus Nie­der­fisch­bach mit sei­nem Seat die West­fä­li­sche Stra­ße in Rich­tung Oster­sei­fen. Der 23-Jäh­ri­ge fuhr bei Grün­licht der dor­ti­gen Ampel in den Kreu­zungs­be­reich ein  und folg­te dabei zwei ande­ren PKW auf die Links­ab­bie­ger­spur in Rich­tung Rho­de. Als im Gegen­ver­kehr nie­mand mehr kam, folg­te er den Vor­aus­fah­ren­den und bog eben­falls nach links ab. Hier­bei kam es zur Kol­li­si­on mit einem ent­ge­gen­kom­men­den und gera­de­aus in Rich­tung Innen­stadt fah­ren­den VW. Zeu­gen, die sich hin­ter dem Seat, jedoch auf der Gera­de­aus­spur befun­den und an der Ampel gestan­den hat­ten gaben aller­dings an, die Ampel habe für den Gera­de­aus­ver­kehr (zeit­glei­che Schal­tung für Gera­de­aus­fah­rer in bei­de Rich­tun­gen) zum Zeit­punkt der Kol­li­si­on Rot­licht gezeigt. Der 46-Jäh­ri­ge Golf-Fah­rer aus Olpe müs­se somit bei Rot in die Kreu­zung ein­ge­fah­ren sein. Bei dem Auf­prall wur­de der 23-Jäh­ri­ge leicht ver­letzt. Der Sach­scha­den beläuft sich auf ca. 17.000 €. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den.

Bereich Len­ne­stadt / Kirch­hun­dem

Trick­die­be bestah­len Spen­der

Am Diens­tag wur­de ein älte­res Ehe­paar gegen 14:45 Uhr in der Tief­ga­ra­ge eines Super­mark­tes in der Gar­ten­stra­ße in Len­ne­stadt von zwei jun­gen Frau­en ange­spro­chen. Die­se hiel­ten ihnen einen Zet­tel mit einem Spen­den­auf­ruf für Gehör­lo­se hin. Als bei­de Ehe­leu­te ihre Geld­bör­se öff­ne­ten, um eine Spen­de zu leis­ten, wur­de ihnen der Zet­tel nah vor das Gesicht gehal­ten. Erst zu Hau­se bemerk­ten die Ehe­leu­te, dass ihnen neben der geleis­te­ten Spen­de in bei­den Geld­bör­sen Geld­schei­ne fehl­ten. Im Geld­beu­tel des 76-jäh­ri­gen Len­ne­städ­ters fehl­ten 85 €, in dem der 66-jäh­ri­gen Ehe­frau 50 €.

Die Täte­rin­nen wer­den als Süd­län­de­rin­nen beschrie­ben, zwi­schen 160 und 170 cm groß, die Grö­ße­re hat­te dunk­le schul­ter­lan­ge Haa­re und war schlank, die Klei­ne­re leicht röt­li­che Haa­re und eine gedrun­ge­ne Figur.