Betrun­ke­ne Frau ver­passt Zug und lan­det im Poli­zei­ge­wahr­sam

29. April 2013
von Redaktion

PolizeiEine 40-jäh­ri­ge Bahn­rei­sen­de ver­ließ am Sonn­tag­nach­mit­tag ihren im Bahn­hof Alten­hun­dem hal­ten­den Zug, um sich eine Ziga­ret­te zu rau­chen. Als der Zug wei­ter­fuhr, blieb die stark alko­ho­li­sier­te Frau aus Lett­land hilf­los auf dem Bahn­steig zurück, wäh­rend ihr Gepäck mit dem Zug davon­fuhr. Hilf­rei­che Pas­san­ten beglei­te­ten die Ange­trun­ke­ne vom Bahn­steig in ein nahe­ge­le­ge­nes Cafè, weil sie stark tor­kel­te und die Gefahr bestand, dass sie auf die Glei­se stürz­te. Die her­bei­ge­ru­fe­nen Poli­zei­be­am­ten beför­der­ten die hilf­lo­se Frau zur Poli­zei­wa­che, wo sie die Nacht in der Aus­nüch­te­rungs­zel­le ver­brach­te. Ihre Unter­brin­gung wur­de vom zustän­di­gen Rich­ter bestä­tigt. Die Poli­zis­ten küm­mer­ten sich um den Ver­bleib ihres Gepäcks, das sich die 40-Jäh­ri­ge am Mon­tag­mor­gen in Hagen wie­der abho­len konn­te.

Auto­fah­re­rin ohne Ver­si­che­rungs­schutz

Am Sonn­tag­nach­mit­tag fiel einer Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung eine 34-jäh­ri­ge Auto­fah­re­rin auf der Köl­ner Stra­ße in Gre­ven­brück auf, die meh­re­re Kin­der in ihrem Wagen ohne jeg­li­che Siche­rung trans­por­tier­te. Die Beam­ten hiel­ten die 34-Jäh­ri­ge an und stell­ten bei der Kon­trol­le fest, dass sich ins­ge­samt drei Kin­der im Pkw befan­den, die nicht ange­schnallt waren. Zwei davon trans­por­tier­te sie sogar unge­si­chert im Kof­fer­raum. Bei der Über­prü­fung des Fahr­zeugs stell­te sich her­aus, dass für den Pkw kein Ver­si­che­rungs­schutz mehr bestand. Die Poli­zei­be­am­ten ent­sie­gel­ten daher die Kenn­zei­chen und unter­sag­ten der Fahr­zeug­füh­re­rin die Wei­ter­fahrt. Sie muss sich nun wegen meh­re­rer Ver­stö­ße gegen die Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung und des Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­set­zes ver­ant­wor­ten. Bereich Atten­dorn / Fin­nen­trop

Ein­bruch in Fir­ma

In der Nacht auf Mon­tag such­ten unbe­kann­te Täter eine Fir­ma im Gewer­be­ge­biet Askay in Ennest auf. Die Ein­bre­cher klet­ter­ten über einen Zaun, um auf das Betriebs­ge­län­de zu gelan­gen. Am Fir­men­ge­bäu­de hebel­ten sie ein Fens­ter auf und stie­gen in die Räum­lich­kei­ten ein. Hier durch­such­ten sie zahl­rei­che Spin­de, Schrän­ke und Schub­la­den nach Die­bes­gut. Sie fan­den eine Geld­kas­set­te auf, die sie gewalt­sam öff­ne­ten. Sie lie­ßen das dar­in befind­li­che Bar­geld in Höhe von meh­re­ren hun­dert Euro und einen im Büro­trakt auf­ge­fun­de­nen Lap­top mit­ge­hen.

Bereich Olpe / Drol­s­ha­gen / Wen­den

Alarm­an­la­ge schlägt Ein­bre­cher in die Flucht

Bei dem Ver­such, in einen Super­markt an der Koblen­zer Stra­ße in Ger­lin­gen ein­zu­bre­chen, lös­ten unbe­kann­te Täter am frü­hen Mon­tag­mor­gen gegen 3.30 Uhr die Alarm­an­la­ge aus und flüch­te­ten vom Tat­ort. Die Ein­bre­cher hat­ten zu die­ser Zeit bereits eine Schie­be­tür am Ein­gang auf­ge­he­belt und waren in den Vor­raum des Geschäfts ein­ge­drun­gen. Beim gewalt­sa­men Auf­bre­chen einer wei­te­ren Schie­be­tür lös­ten sie dann den Alarm aus. So flüch­te­ten die Unbe­kann­ten ohne Beu­te vom Tat­ort. Sie hin­ter­lie­ßen Sach­schä­den an der auf­ge­bro­che­nen Tür in Höhe von etwa 1000 Euro.