Auto stürzt in Regen­rück­hal­te­be­cken

16. Januar 2013
von Redaktion

Soest  Am Mitt­woch­mor­gen gegen 01:00 Uhr wer­den die Beam­ten der Poli­zei­wa­che Soest auf zwei Per­so­nen auf­merk­sam, die mit­ten in der Nacht auf dem Kauf­land­ge­län­de an der Wer­ler Land­stra­ße ste­hen.  Die Befra­gung der bei­den jun­gen Män­ner ergibt, dass sie auf einen Freund war­ten, der sich gera­de tro­cke­ne Klei­dung anzie­hen wür­de, da er zuvor mit sei­nem Fahr­zeug in ein Regen­rück­hal­te­be­cken gestürzt sei. Gemein­sam mit den Zeu­gen suchen die Poli­zei­be­am­ten den Unfall­ort auf. Er befin­det sich am nord­west­li­chen Ende des Kauf­land Park­plat­zes, par­al­lel zur Wer­ler Land­stra­ße. Als die Beam­ten sich den Unfall­ort näher anse­hen, erscheint auch der 22-jäh­ri­ge Unfall­fah­rer. Von ihm kann in Erfah­rung gebracht wer­den, dass er bei Fahr­ma­nö­vern auf dem schnell­glat­ten Park­platz die Kon­trol­le über das Fahr­zeug ver­lo­ren hat. Anschlie­ßend  durch­brach er einen Dop­pel­steg­mat­ten­zaun und lan­det samt Fahr­zeug in dem Regen­rück­hal­te­be­cken. Er klet­tert durch  das Sei­ten­fens­ter  aus sei­nem Fahr­zeug.  Über eine Lei­ter im Beton­be­cken erklimmt er, völ­lig durch­nässt, wie­der fes­ten Boden. Zur Unfall­zeit beträgt die Außen­tem­pe­ra­tur minus vier Grad, es herrscht star­ker Schnee­fall. Daher such­te der Unfall­fah­rer mit einem Freund  zunächst des­sen Woh­nung auf, um sich tro­cke­ne Klei­dung anzu­zie­hen. Den Unfall und die Fol­gen durch Näs­se und Käl­te hat er gut über­stan­den. Das Fahr­zeug soll am Mitt­woch­mor­gen bei Tages­licht gebor­gen werden.(fm)