Abzo­cke per SMS-Bezahldienst

11. April 2013
von Redaktion

Am Mitt­woch­nach­mit­tag wur­de eine 22-jäh­ri­ge Kirch­hun­de­me­rin Opfer einer Betrugs­ma­sche, die in zahl­rei­chen Vari­an­ten seit Mit­te letz­ten Jah­res bereits im gesam­ten Bun­des­ge­biet auf­ge­fal­len ist. Die 22-Jäh­ri­ge erhielt einen Anruf eines angeb­li­chen Tele­kom-Mit­ar­bei­ters mit unter­drück­ter Num­mer. Im Gespräch wur­de ihr für die lang­jäh­ri­ge Treue zur Tele­kom gra­tu­liert und eine Gut­schrift ver­spro­chen, wenn sie einen bestimm­ten Code per SMS an eine genann­te Tele­fon­num­mer ver­sen­den wür­de. Die Geschä­dig­te führ­te die tele­fo­ni­schen Anwei­sun­gen durch und schick­te drei­mal einen Code per SMS an eine genann­te Ruf­num­mer. Anstatt jedoch eine Gut­schrift zu erhal­ten, wur­de ihre Tele­fon­rech­nung für jeden gesen­de­ten SMS-Code mit 40 Euro, also ins­ge­samt 120 Euro, belas­tet und der Geld­be­trag durch einen Bezahl­dienst ver­mut­lich auf ein aus­län­di­sches Kon­to überwiesen.

Auf Nach­fra­ge teil­te die Deut­sche Tele­kom mit, dass sie nie­mals sol­che Aktio­nen durch­führt und ihre Kun­den bit­tet, SMS-Codes zu ver­sen­den. Die­se Betrugs­ma­sche oder eine ihrer Vari­an­ten wird bereits seit Mit­te letz­ten Jah­res beob­ach­tet. Die Betrü­ger ver­su­chen ihre Opfer unter einem Vor­wand dazu zu brin­gen, SMS-Codes an einen Bezahl­dienst zu sen­den. Die Poli­zei rät daher: – Geben Sie im Inter­net oder am Tele­fon nicht mehr Daten von sich preis als zwin­gend not­wen­dig ! – Han­deln Sie beson­ders restrik­tiv, wenn es um Adress‑, Kon­to- oder Tele­fon­da­ten geht ! – Gehen Sie beson­ders vor­sich­tig mit Nach­rich­ten von unbe­kann­ten Absen­dern um ! – Reagie­ren Sie nie­mals auf die oben beschrie­be­nen Auf­for­de­run­gen, einen SMS-Code zu ver­sen­den ! Und das auch, wenn es sich bei­spiels­wei­se um einen bekann­ten Absen­der han­delt. Denn die Betrü­ger erschlei­chen sich in man­chen Fäl­len bei­spiels­wei­se Face­book-Accounts und geben sich als ihr „Freund“ aus! – Dass Sie sich siche­re Pass­wör­ter zule­gen und die­se nie­mals an Drit­te wei­ter­ge­ben, soll­te eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sein. – Wenn Sie Opfer eines sol­chen Betrugs gewor­den sind, wen­den Sie sich umge­hend an die Polizei !

Bereich Atten­dorn / Finnentrop

Auto­fah­rer mit Dro­gen am Steuer

Bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le am spä­ten Mitt­woch­abend hielt eine Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung einen 22-jäh­ri­gen Auto­fah­rer auf der Han­sa­stra­ße in Atten­dorn an. Der Fah­rer gab zu, vor Fahrt­an­tritt Can­na­bis kon­su­miert zu haben. Daher beglei­te­te er die Beam­ten zur Wache, wo er eine Blut­pro­be abge­ben muss­te. Im Auto des 22-Jäh­ri­gen fan­den die Poli­zei­be­am­ten zusätz­lich noch drei Tüt­chen mit gerin­gen Men­gen Can­na­bis und stell­ten sie sicher.

Bereich Olpe / Drol­s­ha­gen / Wenden

Fahr­rad­die­be festgenommen

Am Mitt­woch­nach­mit­tag bemerk­te eine 52-jäh­ri­ge Wen­de­ne­rin, dass zwei frem­de Män­ner ihr Damen­fahr­rad, das sie vor ihrem Wohn­haus in der Hal­lerberg­stra­ße abge­stellt hat­te, auf ihren Schrott­sam­mel­trans­por­ter luden und davon­fuh­ren. Geis­tes­ge­gen­wär­tig lief sie hin­ter dem Fahr­zeug her und notier­te sich das Kenn­zei­chen. Sie infor­mier­te die Poli­zei, die das flüch­ti­ge Fahr­zeug mit den bei­den Tat­ver­däch­ti­gen auf der Bruch­stra­ße in Olpe erkann­ten und anhiel­ten. Die Beam­ten fan­den auf der Lade­flä­che des Trans­por­ters das gestoh­le­ne Fahr­rad und konn­ten es der 52-jäh­ri­gen Besit­ze­rin spä­ter wie­der über­ge­ben. Die bei­den tat­ver­däch­ti­gen Män­ner aus Dort­mund im Alter von 58 und 29 Jah­ren nah­men die Ord­nungs­hü­ter an Ort und Stel­le fest und trans­por­tier­ten sie zur Wache. Die aus Rumä­ni­en stam­men­den Täter wur­den erken­nungs­dienst­lich behan­delt und nach ihren Ver­neh­mun­gen wie­der auf frei­en Fuß entlassen.