Ver­kehrs­an­bin­dung des Karo­li­nen­hos­pi­tals: FDP will lang­fris­ti­ge Lösung für Hüsten

21. März 2019
von Redaktion

Arns­bergs FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Horst Kloppsteck (Foto: FDP)

Hüs­ten. Die FDP-Frak­ti­on im Rat der Stadt Arns­berg sucht nach einer lang­fris­ti­gen Lösung für die Ver­kehrs­pro­ble­me rund um das Karo­li­nen­hos­pi­tal in Hüsten. In einem ent­spre­chen­den Antrag soll die Ver­wal­tung mögliche Kon­zep­te zur Besei­ti­gung der Ver­kehrs- und Lärmschutzprobleme ent­wi­ckeln. Dabei sol­len neben der heu­te geplan­ten Erwei­te­rung des Karo­li­nen­hos­pi­tals auch der später mögliche Aus­bau des Kli­ni­kums betrach­tet wer­den. Auch die Bil­dung einer Schwer­punkt-Haupt­schu­le im Bereich der heu­ti­gen Petri­schu­le und das im Flächennutzungsplan aus­ge­wie­se­ne Wohn­bau­ge­biet ober­halb des Kli­nik­be­reichs müssten in die Überlegungen ein­be­zo­gen wer­den.

Gro­ße Ver­kehrs- und Lärmschutzprobleme

Die mehr­fa­chen Ver­schie­bun­gen von Aus­schuss­sit­zun­gen im Zusam­men­hang mit dem zugehörigen Bebau­ungs­plan habe allen Betei­lig­ten deut­lich gemacht, wie groß die Ver­kehrs- und Lärmschutzprobleme sind. Möglicherweise könne hier heu­te im Hin­blick auf die aktu­el­len und not­wen­di­gen Erweiterungspläne des Kli­ni­kums ein Kom­pro­miss gefun­den wer­den. Die­ser wer­de aber letzt­lich unbe­frie­di­gend blei­ben und auf Dau­er nicht aus­rei­chen. Des­we­gen hält die FDP-Frak­ti­on es für drin­gend erfor­der­lich, über lang­fris­te Lösungen nach­zu­den­ken und der betrof­fe­nen Bevölkerung damit Per­spek­ti­ven auf­zu­zei­gen.

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Horst Kloppsteck for­dert die Stadt­pla­nung auf, „mit hoher Priorität Lösungsmöglichkeiten zu ent­wi­ckeln. Dabei soll­ten die früheren Pla­nun­gen mit einem Brückenschlag über die Ruhr berücksichtigt wer­den“.