Ren­ten­be­ra­tung – AG 60plus erkennt deut­li­che Stei­ge­rung des Bedarfs

23. Juni 2021
von Redaktion

Sun­dern. Das gesam­te Spek­trum der Ren­ten­be­ra­tung – von der Ren­ten­be­an­tra­gung über Kon­ten­klä­rungs­an­fra­gen bis zu Kur- bzw.  Reha-Anträ­gen und Erläu­te­rung der Beschei­de – wird seit etwa einem Jahr wie­der von der Stadt Sun­dern ange­bo­ten. Unter­stützt wird die Stadt Sun­dern auch wei­ter­hin durch den Ver­si­cher­ten­be­ra­ter, Herrn Breu­h­ahn, der bereits seit Mai 2018 in den Räu­men der Stadt­ver­wal­tung bera­ten­de Tätig­kei­ten übernimmt.

Mit­glie­der der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Arbeits­ge­mein­schaft 60plus, die seit Anfang 2018 um eine haupt­amt­li­che Ren­ten­be­ra­tung gekämpft hat­ten, lie­ßen sich jetzt im Rat­haus über die aktu­el­le „Ren­ten­be­ra­tungs­si­tua­ti­on“ informieren.

Pflicht­auf­ga­be einer Kommune

Letzt­lich, so die Mit­glie­der der AG 60plus, sei es der Hart­nä­ckig­keit des dama­li­gen Bür­ger­meis­ter Ralph Bro­del zu ver­dan­ken, dass die heu­ti­ge Bera­tungs­stel­le ermög­licht wer­den konn­te. Sei es doch Ralph Bro­del gewe­sen, der im NRW-Sozi­al­mi­nis­te­ri­um offi­zi­ell klä­ren und fest­stel­len ließ, dass die Ren­ten­be­ra­tung zu den Pflicht­auf­ga­ben einer Kom­mu­ne gehört”

Hoher Bedarf

Die im ers­ten Jahr in der Ren­ten­stel­le durch­ge­führ­ten Gesprä­che und Bera­tun­gen spre­chen eine deut­li­che Spra­che. Der Bera­tungs­be­darf ist hoch. Die Zahl der Anfra­gen und Ter­mi­ne steigt. Etwa 40% der Gesprä­che befas­sen sich mit dem The­ma Ren­ten­an­trags­stel­lung und bei über 30% der Gesprä­che geht es um all­ge­mei­ne Fra­ge­stel­lun­gen, wie z.B. frü­hest­mög­li­cher Ren­ten­ein­tritt oder Hin­zu­ver­dienst­mög­lich­kei­ten. Dar­über hin­aus, sind Fra­gen zur Klä­rung des Ren­ten­ver­si­che­rungs­kon­tos von gro­ßer Bedeu­tung für die künf­ti­gen Ren­ten­an­sprü­che. Neue Ter­mi­ne kön­nen zur­zeit erst mit einem mehr­wö­chi­gen Vor­lauf ver­ge­ben werden.

Da vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels der Bedarf auch in Sun­dern noch zuneh­men wird, sei es nach Ansicht der AG 60plus – Mit­glie­der pri­ma, dass die­se gute und qua­li­fi­zier­te Ren­ten­be­ra­tung ange­bo­ten wer­de und das Bera­tungs­su­chen­de nicht mehr in Nach­bar­städ­te aus­wei­chen müssen.

Auch die für die nächs­ten Mona­te ange­dach­ten Pla­nun­gen, wie z.B. Hin­ter­le­gung digi­ta­ler Infor­ma­tio­nen auf der städ­ti­schen Home­page, Auf­bau einer Online-Ter­min­re­ser­vie­rung oder die Erstel­lung einer Infor­ma­ti­ons­bro­schü­re wer­den von der AG 60plus aus­drück­lich begrüßt.

 

(Quel­le: AG 60plus)