Rat­haus­sa­nie­rung: FDP for­dert Arns­bergs Ver­wal­tung und Poli­tik zur Ent­schlos­sen­heit auf

14. Juni 2019
von Redaktion

Arns­bergs FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Horst Kloppsteck (Foto: FDP)

Arns­berg. Die FDP-Frak­ti­on im Rat der Stadt Arns­berg zeigt wenig Ver­ständ­nis für die von Bür­ger­meis­ter Bitt­ner in Auf­trag gege­be­ne Unter­su­chung von Alter­na­ti­ven zum der­zei­ti­gen Pro­jekt „Rat­haus­sa­nie­rung“. Sol­che Betrach­tun­gen soll­ten am Anfang ste­hen. Bis auf eine sind alle auf­ge­führ­ten Vari­an­ten zu Beginn des Pro­jek­tes betrach­tet wor­den. Mitt­ler­wei­le sind die Pla­nun­gen weit fort­ge­schrit­ten, es wur­den bereits erheb­li­che Mit­tel inves­tiert. Bei einem Stopp wären die­se ver­lo­ren und dar­über hin­aus müss­te mit hohen Scha­dens­er­satz­kla­gen gerech­net wer­den.

Städ­te­bau­li­ches Bin­de­glied

Die FDP-Frak­ti­on befürch­tet, dass die jetzt wie­der oder neu ins Spiel gebrach­ten Alter­na­ti­ven dazu füh­ren könn­ten, die Rat­haus­fra­ge unter rein finan­zi­el­len Aspek­ten zu betrach­ten. Das Pro­jekt Rat­haus­sa­nie­rung sei inte­gra­ler und wich­ti­ger Teil des Ent­wick­lungs­rau­mes „Rathaus/ Bahnhofsumfeld/ Cam­pus Ber­li­ner Platz“. „Ver­zich­tet man auf das Rat­haus, lei­den auch die ande­ren Berei­che“. Es sei städ­te­bau­li­ches Bin­de­glied die­ses Gebie­tes und der Stadt­tei­le Neheim und Hüs­ten. Es sei kon­zi­piert als offe­nes Rat­haus mit enger Anbin­dung an das Umfeld. Neben der Ver­wal­tung wer­de es zusätz­li­che Ser­vice­an­ge­bo­te geben. Ins­be­son­de­re das inte­grier­te Bür­ger­zen­trum bie­te eine neue Qua­li­tät.

Kloppsteck: Rat­haus­sa­nie­rung mit Ent­schlos­sen­heit vor­an­trei­ben

Dies alles kön­ne kei­ne der jetzt betrach­te­ten Vari­an­ten bie­ten. Auch die ein­zig neue Vari­an­te, die eine Auf­tei­lung der Ver­wal­tung auf gemie­te­te Räum­lich­kei­ten in Alt-Arns­berg und das Real­schul­ge­bäu­de an der Nehei­mer Goe­the­stra­ße vor­se­he, sei kei­ne ernst­zu­neh­men­de Alter­na­ti­ve. Sie sei orga­ni­sa­to­risch die schlech­tes­te und lang­fris­tig teu­er. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Horst Kloppsteck for­dert des­halb Bür­ger­meis­ter Bitt­ner auf, „die Rat­haus­sa­nie­rung in der jet­zi­gen Form mit Ent­schlos­sen­heit vor­an zu trei­ben“.