Bezirks­aus­schuss Niedereimer/ Brei­ten­bruch mit lan­ger Tages­ord­nung – Ret­tungs­we­ge und Feu­er­wehr­zu­fahr­ten sol­len über­prüft werden 

8. Juni 2021
von Redaktion

 

Fer­tig­stel­lung des neu­en Gerä­te­hau­ses in Brei­ten­bruch für 2022 geplant

 

NIEDEREIMER/BREITENBRUCH Der Bezirks­aus­schuss Niedereimer/ Brei­ten­bruch, unter Vor­sitz von Dirk Ufer, hat­te auf Grund der Coro­na-Zwangs­pau­se dies­mal eine lan­ge Tages­ord­nung abzu­ar­bei­ten. Als ers­tes berich­te­te Jür­gen Kil­pert vom Gebäu­de­ma­nage­ment der Stadt über den Sach­stand zum neu­en Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus in Brei­ten­bruch. Durch die Opti­on „Dorf­er­neue­rung“ ergab sich aus der geplan­ten Reno­vie­rung nun die Mög­lich­keit eines Neu­baus. Hier­zu sind die ers­ten Pla­nungs­pha­sen jetzt abge­schlos­sen und man will nun zügig mit dem Abriss und Neu­bau des Feu­er­wehr­ge­rä­te­hau­ses begin­nen. Das Haus soll in Mas­siv­bau­wei­se gebaut und mit moderns­ter Tech­nik aus­ge­stat­tet wer­den.  Als Ter­min der Fer­tig­stel­lung nann­te Herr Kil­pert das Jahr 2022.

Uschi Kirss neu­es Stiftungsratsmitglied

Nach­dem Herr Frie­del Söl­ken sich nach 15 Jah­ren nicht mehr als Stif­tungs­rats­mit­glied der Stif­tung Amt Hüs­ten zur Ver­fü­gung stell­te wur­den Uschi Kirss zum Stif­tungs­rats­mit­glied und ihr Mann Gerd Kirss zum stell­ver­tre­ten­den Stif­tungs­rats­mit­glied vom Aus­schuss gewählt.

Feu­er­wehr­zu­fahrt? – Schon lan­ge nicht mehr! Urteilt der Bezirks­aus­schuss von Nie­der­ei­mer (Foto: Privat)

 

Ret­tungs­we­ge zum Wald­ge­biet Wannetal

Ein ganz hei­ßes The­ma, im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes, ist die Erreich­bar­keit des west­li­chen Teils des Wan­ne­tals für Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr. Durch das Jahr­hun­dert­hoch­was­ser im Jah­re 2007 wur­den meh­re­re Brü­cken fort­ge­ris­sen und bis­her nicht durch neue ersetzt. Somit ist das Wald­ge­biet nur schwer, von Bruch­hau­sen oder Brei­ten­bruch aus, zugäng­lich. Die Ver­wal­tung soll nun prü­fen, inwie­weit es mög­lich wäre, durch die der­zei­ti­ge Situa­ti­on die ent­stan­den Brach­flä­chen neue Ver­bin­dungs­we­ge anzu­le­gen, und neue Lösch­tei­che ein­zu­rich­ten sowie Brü­cken wie­der auf­zu­bau­en oder Fur­ten (Durch­fahr­ten) anzulegen.

Hohe Geschwin­dig­kei­ten und Lärm durch neue Orts­druch­fahrt in Breitenbruch

Durch die Fahr­bahn­erneue­rung und den Aus­bau der Orts­durch­fahrt in Brei­ten­bruch kommt es, nach Mei­nung der Anlie­ger, zu erhöh­ten Geschwin­dig­kei­ten und mehr Lärm­be­läs­ti­gung. Bei einer Geschwin­dig­keits­mes­sung erst im Mai 2021 lagen die Mes­sun­gen jedoch im übli­chen Rah­men. Den­noch soll die Ver­wal­tung über­prü­fen, ob es nicht mög­lich sei, eine Redu­zie­rung der Geschwin­dig­keit in der Orts­durch­fahrt auf Tem­po 30 durch­zu­füh­ren. Die­ses muss jedoch mit dem zustän­di­gen Stra­ßen­bau­last­trä­ger, hier Stra­ßen­NRW, geklärt werden.

Zum LKW-Begeg­nungs­ver­kehr auf der Wan­n­e­st­ra­ße in Nie­der­ei­mer teil­te die Ver­wal­tung mit, dass die Stra­ße norm­ge­recht gestal­tet bzw. aus­ge­baut wor­den sei. Ein Anhal­ten oder Aus­wei­chen auf den Geh­weg sei daher nicht not­wen­dig. Die­ses sehen vie­le der Aus­schuss­mit­glie­der jedoch anders. Tag­täg­lich erle­be man, dass Groß­fahr­zeu­ge den Geh­weg nut­zen müss­ten um neben­ein­an­der her zu kom­men. Aus die­sem Grun­de reg­te der Aus­schuss an, die Mög­lich­keit zu prü­fen even­tu­ell Pol­ler in den Bereich zu installieren.

Durch den bar­rie­re­frei­en Aus­bau des Bus­wen­de­plat­zes „Zur Fried­richs­hö­he“ noch in die­sem Jahr, sol­len die dort auf­ge­stell­ten Alt­glas- und Alt­klei­der­con­tai­ner umge­setzt wer­den. Eben­so spielt zudem die danach dort ent­stan­de­ne neue Ver­kehrs­füh­rung eine ent­schei­den­de Rol­le. Im Aus­schuss wur­de nun über­legt, ob eine Umset­zung der Con­tai­ner an eine ande­re Stel­le im Dorf über­haupt sinn­voll wäre. Viel­leicht lie­ße sich der Platz, unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen, auch bei­be­hal­ten. Die­ses Anlie­gen soll bis zur nächs­ten Sit­zung mit und in den ent­spre­chen­den Gre­mi­en abge­klärt werden.

Rad­we­ge­an­bin­dung an den Ruhrtalradweg

Die Gemein­de Möh­ne­see wünscht sich eine Rad­we­ge­an­bin­dung an den Ruhr­tal­rad­weg. Die­ser Wunsch ist jedoch nicht so schnell umsetz­bar, da die Wan­n­e­st­ra­ße für so ein sol­ches Vor­ha­ben zu eng ist. Von daher regt der Bezirks­aus­schuss an, zu prü­fen ob es nicht mög­lich sei eine von der Wan­n­e­st­ra­ße getrenn­te und befes­tig­te Tras­se durch den Wald zu füh­ren. Hier­zu hofft der Aus­schuss nun auf eine kurz­fris­ti­ge Aus­schrei­bung, da für die Pla­nung einer Rad­we­ge­an­bin­dung bereits Mit­tel in den Haus­halt ver­an­schlagt wor­den sind. Even­tu­ell wäre die­ser Fahr­rad­weg sogar als Ret­tungs­weg mög­lich. Gleich­zei­tig wur­de in dem Zusam­men­hang der schon seit län­ge­rem geplan­te Aus­bau der Wan­n­e­st­ra­ße ange­spro­chen. Hier soll nun beim Kreis als Bau­last­trä­ger nach­ge­fragt wer­den, für wann der Aus­bau ter­mi­niert sei. In dem Zuge soll­te zusätz­lich ein Krö­ten­tun­nel im Bereich Ort­aus­gang Nie­der­ei­mer ange­legt wer­den. Zum Aus­bau der Wan­n­e­st­ra­ße wünscht sich der Aus­schuss eine früh­zei­ti­ge Betei­li­gung, um gege­be­nen­falls Vor­schlä­ge, Anre­gun­gen und Ände­run­gen ein­brin­gen zu können.

Ein wei­te­res The­ma der Sit­zung waren die Aus­wir­kun­gen des „Mas­ter­plan Sport“ für den Orts­teil Nie­der­ei­mer. Hier­zu soll in der nächs­ten Sit­zung der Vor­stand des TuS Nie­der­ei­mer ein­ge­la­den wer­den, um die kon­kre­ten Wün­sche des Ver­eins vorzustellen.

Beim Punkt Ver­schie­de­nes bemän­gel­te man den über­aus schlech­ten Stra­ßen­zu­stand der Stra­ße „Zum Alten Brun­nen“ im Orts­teil Nie­der­ei­mer. Es wur­de ange­regt die aktu­el­le Prio­ri­tä­ten­lis­te für die Stra­ßen in der Stadt Arns­berg zu über­prü­fen und gege­be­nen­falls zu korrigieren.

 

(Text: Det­lev Becker, Niedereimer)