Gemel­de­ter Küchen­brand. Auf­merk­sa­mer Bewoh­ner ret­tet Nach­barn

12. Oktober 2016
von Redaktion

rauchIser­lohn  Zu einem gemel­de­ten Küchen­brand in einem Wohn­haus an der Gra­ben­stra­ße in Iser­lohn-Let­ma­the rück­ten um 20:57 Uhr Uhr der Lösch­zug der Berufs­feu­er­wehr, der Ret­tungs­dienst sowie die Lösch­grup­pen Let­ma­the und Stüb­be­ken der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr aus.

Ein Bewoh­ner des Hau­ses hat­te in einer Nach­bar­woh­nung Brand­ge­ruch wahr­ge­nom­men. Er alar­mier­te die Feu­er­wehr und schell­te bei der betref­fen­den Woh­nung. Als der Mie­ter die Woh­nungs­tür öff­ne­te, war die Woh­nung ver­raucht. Sofort führ­te der Bewoh­ner den Mann aus der Woh­nung und schal­te­te am Siche­rungs­kas­ten die Woh­nung strom­los. Der Ret­tungs­dienst unter­such­te den Mann und trans­por­tier­te ihn mit einer Rauch­gas­ver­gif­tung in ein Iser­loh­ner Kran­ken­haus. Ein Trupp unter Atem­schutz der erst­ein­tref­fen­den Lösch­grup­pe Let­ma­the fand einen bren­nen­den Topf auf dem Herd vor. Die Flam­men hat­ten bereits die Dunst­ab­zugs­hau­be und einen Schrank erreicht. Der Topf wur­de abge­löscht und ins Freie gebracht. Mit einem Über­druck­lüf­ter wur­de die Woh­nung vom Rauch befreit. Anschlie­ßend wur­de der betrof­fe­ne Bereich mit der Wär­me­bild­ka­me­ra kon­trol­liert.