Wie­viel Mie­te zah­len die „Mär­ker“?

16. April 2013
von Redaktion

Kreis bit­tet um Unter­stüt­zung bei Befra­gung
Mär­ki­scher Kreis. (pmk). Wie­viel Mie­te müs­sen die Bür­ger im Mär­ki­schen Kreis durch­schnitt­lich für ihre Woh­nung zah­len? Die­se Fra­ge möch­te der Mär­ki­sche Kreis durch eine Befra­gung beant­wor­tet bekom­men. Denn im Rah­men der Hartz IV-Leis­tun­gen wer­den auch die Kos­ten der Unter­kunft über­nom­men, soweit die­se ange­mes­sen sind. Der Kreis als Trä­ger der Hartz IV-Leis­tun­gen für die Unter­kunft muss nach den Vor­ga­ben des Bun­des­so­zi­al­ge­richts zur Ermitt­lung die­ser ange­mes­se­nen Kos­ten der Unter­kunft ein schlüs­si­ges Kon­zept vor­le­gen.
Die Grund­la­ge hier­für wird ein „grund­si­che­rungs­re­le­van­ter Miet­spie­gel“ bil­den. Für die Erstel­lung die­ses Miet­spie­gels sind Erhe­bun­gen bei Mie­tern und Ver­mie­tern von Wohn­raum durch­zu­füh­ren. Die Anga­ben wer­den anony­mi­siert und aus­ge­wer­tet. Die Ein­hal­tung der Daten­schutz­be­stim­mun­gen ist gewähr­leis­tet.
Der Mär­ki­sche Kreis hat die Bera­tungs­ge­sell­schaft Analyse&Konzepte aus Ham­burg mit der Erstel­lung des Miet­spie­gels beauf­tragt. Die Gesell­schaft hat bereits deutsch­land­weit für meh­re­re Kom­mu­nen die­se Erhe­bun­gen durch­ge­führt und ver­fügt über lang­jäh­ri­ge Erfah­run­gen im Bereich der Woh­nungs­markt­ana­ly­sen.
Die Befra­gung von Ver­mie­tern mit gro­ßem Woh­nungs­be­stand (z.B. Woh­nungs­ge­sell­schaf­ten) ist bereits erfolgt. Weil die­se Daten allein für einen reprä­sen­ta­ti­ven Durch­schnitt der Miet­kos­ten im Kreis aller­dings nicht aus­rei­chen, wer­den in einem zwei­ten Schritt jetzt Mie­ter, die kei­ne Woh­nung von Woh­nungs­ge­sell­schaf­ten ange­mie­tet haben, ange­schrie­ben und um Infor­ma­tio­nen zu den von ihnen ange­mie­te­ten Woh­nun­gen – etwa Qua­drat­me­ter­zahl und Miet­preis – gebe­ten.
 
Der Mär­ki­sche Kreis bit­tet alle Betei­lig­ten, die­se Erhe­bung zu unter­stüt­zen und die Fra­ge­bö­gen aus­ge­füllt an die ange­ge­be­ne Adres­se zurück­zu­sen­den. Die Teil­nah­me ist grund­sätz­lich frei­wil­lig. Dem Anschrei­ben ist jeweils ein Frei­um­schlag bei­gefügt, Por­to­kos­ten ent­ste­hen nicht.