Senio­ren beim Ein­kau­fen im Dis­coun­ter bestoh­len

17. Januar 2020
von Redaktion

Lüden­scheid. Am Mitt­woch wur­de gleich zwei älte­ren Men­schen in einem Dis­coun­ter an der Vol­me­stra­ße die Geld­bör­se gestoh­len. Ein 68-jäh­ri­ger Hal­ve­ra­ner kauf­te zwi­schen 13.30 und 13.45 Uhr dort ein. An der Kas­se stell­te er fest, dass sei­ne Geld­bör­se nicht mehr in sei­ner Wes­ten­ta­sche steck­te. Er hat­te die Bör­se dort­hin gesteckt, nach­dem er den Ein­kaufs­wa­gen-Chip her­aus­ge­nom­men hat­te. In der Brief­ta­sche steck­ten meh­re­re Bank- und Ver­si­cher­ten­kar­ten sowie eine höhe­re Sum­me Bar­geld. Mit einer Mit­ar­bei­te­rin des Ladens such­te er ver­geb­lich die Umge­bung des Geschäf­tes ab.

Noch Geld abge­ho­ben

Eine 86-jäh­ri­ge Lüden­schei­de­rin hat­te gera­de noch eben Geld abge­ho­ben bei der Spar­kas­se, bevor sie zwi­schen 14.15 und 14.30 Uhr zum Ein­kau­fen in den Dis­coun­ter ging. Als sie bezah­len woll­te, stell­te sie fest, dass ihre Geld­bör­se nicht mehr da war. Dar­in steck­ten Per­so­nal­aus­weis und Kran­ken­kas­sen­kar­te sowie Bar­geld. In bei­den Fäl­len kön­nen sich die Bestoh­le­nen an kei­nen „Zusam­men­stoß“ oder Ablenk­ma­nö­ver erin­nern.

Lei­der wer­den im Mär­ki­schen Kreis fast jede Woche meist älte­re Kun­den in Super­märk­ten bestoh­len. Die meist weib­li­chen Opfer hän­gen ihre Hand­ta­sche an den Ein­kaufs­wa­gen oder stel­len sie in den Korb. Doch beim Blick durch die Rega­le kann nie­mand fort­wäh­rend auch den Wagen im Auge hal­ten. Das wis­sen die Täter und grei­fen geschickt zu. Im bes­ten Fall wird die Bör­se kurz dar­auf auf der Stra­ße oder in einem Müll­ei­mer gefun­den. Die Die­be wol­len meist nur Bar­geld. So bleibt den Opfern die Ren­ne­rei erspart, um neue Papie­re zu besor­gen. Im ungüns­ti­gen Fall steu­ern Die­be direkt den nächs­ten Geld­au­to­ma­ten an, weil ihr Opfer einen Zet­tel mit Bank­kar­ten-PIN in der Bör­se „ver­steckt” hat­te.