„Musik zur Passion”

27. März 2014
von Redaktion

Plet­ten­berg-Ohle. (Mär­ki­scher Kreis) „Musik zur Pas­si­on” – so lau­tet der Titel einer geist­li­chen Abend­mu­sik, die am Palm­sonn­tag, den 13. April um 17 Uhr in der evan­ge­li­schen Kir­che Ohle statt­fin­det. Aus­füh­ren­der ist das um Vio­lin­päd­ago­ge Sebas­ti­an Hoff­mann neu gegrün­de­te Streich­quar­tett der Musik­schu­le Len­ne­tal. Die jun­gen Musi­ker haben mit ihrem Leh­rer gemein­sam Kom­po­si­tio­nen erar­bei­tet, die direkt oder indi­rekt die Pas­si­ons­ge­schich­te Jesu musi­ka­lisch widerspiegeln.

Der belieb­te Kanon von Pachel­bel macht den Beginn – sei­ne auf gleichbleibender
Baß­li­nie medi­ta­ti­ve Ath­mo­sphä­re stimmt so recht auf die öster­li­che Thematik
ein.

Direk­ten Bezug auf die Pas­si­on nimmt die Kom­po­si­ti­on „Die sie­ben Wor­te des
Erlö­sers am Kreu­ze” von Joseph Haydn, in der die in den Evangelien
über­lie­fer­ten Sät­ze des Gekreu­zig­ten rein musi­ka­lisch  aus­ge­deu­tet werden.
Es ent­steht so eine klin­gen­de Pie­ta  von gro­ßer Ein­drucks­kraft. Das junge
Quar­tett spielt die drei letz­ten Kom­po­si­tio­nen aus die­ser Reihe:
„Mein Gott, mein Gott, war­um hast Du mich velas­sen?”, „Es ist
voll­bracht” und „Vater, in Dei­ne Hän­de befeh­le ich meinen
Geist”.

Die Plet­ten­ber­ger Gei­ge­rin Fran­zis­ka Win­kel­strä­ter gestal­tet solistisch
eine  Roman­ze des schwe­di­schen Roman­ti­kers Johan  Svend­sen, die in
ihrer medi­ta­ti­ven Licht­heit auch der Pas­si­ons­the­ma­tik gerecht wird.

Den Abschluss gestal­tet das  jun­ge  Ensem­ble dann wie­der gemeinsam;
dann erklingt die Cha­conne in g‑Moll des früh­vollende­ten eng­li­schen Barockmeisters
Hen­ry Purcell.

Nun hof­fen die jun­gen Künst­ler, das vie­le Musik­in­ter­es­sier­te am Palm­sonn­tag um
17 Uhr den Weg in die evan­ge­li­sche  Kir­che in Ohle fin­den, um sich dort
musi­ka­lisch auf die Kar­wo­che vor­zu­be­rei­ten; der Ein­tritt zu der Ver­an­stal­tung ist
frei.