Oster­feu­er kei­ne Abfallbeseitigung

25. März 2013
von Redaktion

Bei der Durch­füh­rung von Oster­feu­ern sind unter dem Aspekt des Umwelt­schut­zes eini­ge Punk­te zu beach­ten. Dar­auf weist der Fach­dienst Natur­schutz und Land­schafts­pfle­ge des Mär­ki­schen Krei­ses hin. Übli­cher­wei­se wer­den bereits im Herbst und Win­ter Holz­res­te, Rei­sig oder alte Weih­nachts­bäu­me gesam­melt und auf­ge­schich­tet. Die­se Holz­sta­pel die­nen zahl­rei­chen Tie­ren als Unter­schlupf und Vögeln als Nist­platz. Wird das Oster­feu­er ent­facht, fin­den vie­le die­ser Tie­re einen qual­vol­len Tod. Um dies zu ver­mei­den, soll­te das Mate­ri­al erst unmit­tel­bar vor dem Oster­feu­er auf­ge­schich­tet, bzw. bereits auf­ge­schich­te­te Hau­fen umge­schich­tet werden.
Neben den natur­schutz­recht­li­chen Aspek­ten sind auch abfall­recht­li­che Vor­schrif­ten zu beach­ten. Danach sind ledig­lich Brauch­tums­feu­er gestat­tet. Unter dem Namen „Oster­feu­er” durch­ge­führ­te Abfall­be­sei­ti­gung ist nicht zuläs­sig. Das Mate­ri­al für das Oster­feu­er darf nur aus unbe­han­del­ten Höl­zern und pflanz­li­chen Abfäl­len bestehen. Gegen­stän­de wie Plas­tik­tü­ten, Auto­rei­fen, alte Möbel­stü­cke oder ähn­li­ches haben in einem Oster­feu­er nichts zu suchen. Oster­feu­er sind bei den Ord­nungs­äm­tern der Städ­te und Gemein­den anzumelden.