Pkw rammt Later­ne: Fünf Ver­letz­te bei schwe­rem Ver­kehrs­un­fall in Men­den

9. April 2019
von Redaktion

Trüm­mer­feld auf dem Bräu­ker­weg: Bei einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall wur­den die fünf Insas­sen die­ses Autos ver­letzt (Foto: Feu­er­wehr Men­den)

Men­den. Am spä­ten Mon­tag­abend wur­den Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst zu einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf dem Bräu­ker­weg alar­miert. Ers­ten Mel­dun­gen nach soll­ten drei Per­so­nen in einem ver­un­fall­ten Pkw ein­ge­klemmt sein, aus die­sem Grund lös­te die Kreis­leit­stel­le Sire­nen­alarm aus. Noch wäh­rend sich die Ein­satz­kräf­te auf der Fahrt zum Unfall­ort befan­den, konn­ten Erst­hel­fer alle Insas­sen des PKW befrei­en, sodass sich der Ret­tungs­dienst unmit­tel­bar um die ins­ge­samt fünf Ver­letz­ten küm­mern konn­te. Zur Unter­stüt­zung des Not­arz­tes und der bei­den Men­de­ner Ret­tungs­wa­gen kamen auch je ein Ret­tungs­wa­gen aus Bal­ve und Hemer zum Ein­satz. Die ers­te Sich­tung ergab: Drei Leicht­ver­letz­te und zwei Mit­tel­schwer­ver­letz­te von denen vier in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser trans­por­tiert wur­den.

Regel­rech­tes Trüm­mer­feld

Die Ein­satz­kräf­te des Rüst­zu­ges der Feu­er­wa­che und des Lösch­zu­ges Mit­te küm­mer­ten sich der­weil um den ver­un­fall­ten Pkw, der mit einer Stra­ßen­la­ter­ne kol­li­diert war und die­se zu Boden riss. Der Klein­wa­gen sel­ber schleu­der­te anschlie­ßend zurück auf die Stra­ße, blieb hier auf der Sei­te lie­gen und sorg­te für ein regel­rech­tes Trüm­mer­feld. Aus­lau­fen­de Betriebs­mit­tel wur­den durch die Feu­er­wehr abge­streut, der Brand­schutz sicher­ge­stellt sowie die Ein­satz­stel­le aus­ge­leuch­tet. Des Wei­te­ren muss­te direkt zu Beginn der Bräu­ker­weg für die Ret­tungs­maß­nah­men gesperrt wer­den.

Die hin­zu­ge­ru­fe­nen Stadt­wer­ke Men­den schal­te­ten die noch leuch­ten­de Later­ne strom­los, bevor Feu­er­wehr­leu­te die­se mit einem Trenn­schlei­fer abtrenn­ten. Um an die Fahr­zeug­bat­te­rie zu gelan­gen wur­de ein hydrau­li­scher Sprei­zer ein­ge­setzt, da sich die stark ver­form­te Motor­hau­be nicht mehr öff­nen ließ.

Zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te vor Ort

Ins­ge­samt befan­den sich 44 Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr, zehn Mit­ar­bei­ter des Ret­tungs­diens­tes und meh­re­re Strei­fen­wa­gen der Poli­zei im Ein­satz. Der Bräu­ker­weg blieb für die Ret­tungs­maß­nah­men, die Unfall­auf­nah­me der Poli­zei und die Auf­räum­ar­bei­ten für etwa zwei Stun­den voll gesperrt.