Neu­er Ret­tungs­wa­gen für die Feu­er­wehr Men­den

13. August 2019
von Redaktion

Pas­tor Wil­helm Grö­ne, Axel Stü­ken und Beni­ta Hahn von der Feu­er­wehr Men­den und Dia­kon Man­fred Seit­he (v.l.) bei der Fahr­zeug­über­ga­be nach der Seg­nung. (Foto: Feu­er­wehr Men­den)

Men­den. Im Rah­men einer Andacht an der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che hat die Feu­er­wehr Men­den einen neu­en Ret­tungs­wa­gen (RTW) in den Dienst gestellt. Der mit moderns­tem ret­tungs­dienst­li­chem Equip­ment aus­ge­stat­te­te RTW löst sei­nen neun Jah­re alten Vor­gän­ger ab, der rund 200.000 Kilo­me­ter und unzäh­li­ge Ein­sät­ze hin­ter sich hat.

Tra­di­tio­nell wer­den die Fahr­zeu­ge der Feu­er­wehr geseg­net, bevor sie ihre ers­ten Ein­sät­ze fah­ren. Der katho­li­sche Dia­kon Man­fred Seit­he und der evan­ge­li­sche Pas­tor Wil­helm Grö­ne über­nah­men die Seg­nung und baten um Got­tes Hil­fe bei den oft auch für die Ret­ter belas­ten­den Ein­sät­zen.

Pas­tor Wil­helm Grö­ne stell­te sei­ne Anspra­che unter den Leit­spruch „Lernt Gutes tun“, wünsch­te den Ein­satz­kräf­ten viel Kraft und Stär­ke bei ihrer Arbeit und kri­ti­sier­te zugleich das Ver­hal­ten vie­ler Gaf­fer in der heu­ti­gen Zeit.

6.900 Ein­sät­ze im ver­gan­ge­nen Jahr

Im Anschluss an die Seg­nung bestand die Gele­gen­heit, den neu­en Ret­tungs­wa­gen und hier­bei ins­be­son­de­re die erst­ma­lig von der Feu­er­wehr Men­den beschaff­te Fahr­tragen­tech­nik in Augen­schein zu neh­men. „Die­se auf­ein­an­der abge­stimm­te Kom­bi­na­ti­on aus Tragen­tisch, Tra­gen­auf­nah­me und Fahr­tra­ge bie­tet für den Pati­en­ten einen beson­ders siche­ren und erschüt­te­rungs­ar­men Trans­port“, erläu­tert Axel Stü­ken, Sach­ge­biets­lei­ter Ret­tungs­dienst bei der Feu­er­wehr Men­den. „Glei­cher­ma­ßen wird das Ret­tungs­dienst­per­so­nal durch die­se neue Tech­nik kör­per­lich ent­las­tet und unse­ren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ein wir­bel­säu­len­scho­nen­des Arbei­ten ermög­licht“.

Der Ret­tungs­dienst der Feu­er­wehr Men­den hat im Jahr 2018 rund 6.900 Ein­sät­ze absol­viert, die Ten­denz ist seit Jah­ren stei­gend.