Kli­ma­schutz­be­auf­trag­te im Kreishaus

11. März 2013
von Redaktion

Die Klimaschutzbeauftragten aus den Städten und Gemeinden sowie des Kreises trafen sich im Lüdenscheider Kreishaus. Foto: Ulla Erkens/Märkischer Kreis

Die Kli­ma­schutz­be­auf­trag­ten aus den Städ­ten und Gemein­den sowie des Krei­ses tra­fen sich im Lüden­schei­der Kreis­haus. Foto: Ulla Erkens/​Märkischer Kreis


Mär­ki­scher Kreis. (pmk). Die Kli­ma­schutz­be­auf­trag­ten aus den Städ­ten und Gemein­den sowie des Krei­ses tra­fen sich im Lüden­schei­der Kreis­haus zu einem Infor­ma­ti­ons- und Erfahrungsaustausch.
Die Städ­te und Gemein­den sowie der Mär­ki­sche Kreis haben den Kli­ma­schutz und die Anpas­sung an die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels als kom­mu­na­le Auf­ga­be erkannt. Als regio­na­le Ein­hei­ten kön­nen sie dazu bei­tra­gen, glo­ba­le Emis­sio­nen zu ver­rin­gern, die zu einer Ver­än­de­rung kli­ma­ti­scher Bedin­gun­gen füh­ren. Hier­bei kön­nen sich die Städ­te und Gemein­den von der Kom­mu­nal­Agen­turNRW hel­fen lassen.
Das Tref­fen war schon das Vier­te, das die Kreis­ver­wal­tung orga­ni­siert hat­te. Dem Ziel, die Ver­net­zung mit den Städ­ten und Gemein­den zu ver­stär­ken und kreis­wei­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren in Sachen Kli­ma­schutz auf­zu­bau­en, sei man schon wie­der ein gutes Stück näher gekom­men, so Horst Peter Hoha­ge, Fach­dienst­lei­ter Umwelt­schutz und Planung.
Simon Knur, der zum Bera­ter­team der Düs­sel­dor­fer Agen­tur gehört, infor­mier­te die hei­mi­schen Kli­ma­schutz­be­auf­trag­ten über Mög­lich­kei­ten der prak­ti­schen Unter­stüt­zung. Mit ihrem Know-How hel­fen die Fach­leu­te der Kom­mu­nal­Agen­turNRW bei­spiels­wei­se bei der Erstel­lung und der Umset­zung von Kli­ma­kon­zep­ten oder bera­ten bei einer Teil­nah­me am Euro­pean Ener­gy Award. Ziel sei es, so Knur, das Enga­ge­ment und die Ver­ant­wor­tung für den Kli­ma­schutz und die Anpas­sung an die Kli­ma­wan­del­fol­gen in den Kom­mu­nen zu fördern.
Ein Bei­trag zum kom­mu­na­len Kli­ma­schutz leis­tet auch das „Solar­dach­ka­tas­ter im Mär­ki­schen Kreis“. Die Ser­vice­leis­tung, die von der Kreis­ver­wal­tung für die Städ­te und Gemein­den kos­ten­los bereit­ge­stellt wird, infor­miert pri­va­te und gewerb­li­che Gebäu­de­be­sit­zer dar­über, ob ihre Dach­flä­chen für die Nut­zung von Son­nen­en­er­gie geeig­net sind. Mar­kus Welz vom Fach­dienst Geo­gra­fi­sche Infor­ma­ti­ons­sys­te­me ver­mit­tel­te den Kli­ma­schutz­be­auf­trag­ten die prak­ti­sche Anwen­dung des online-basier­ten Programmes.