Poli­zei fin­det 500 Waf­fen in Woh­nung eines ver­stor­be­nen Iser­loh­ners

26. April 2019
von Redaktion

Hun­der­te Waf­fen fand die Poli­zei in der Woh­nung eines mir 81 Jah­ren ver­stor­be­nen Iser­loh­ners (Foto: Poli­zei)

Iser­lohn. Nach dem natür­li­chen Tod eines 81-jäh­ri­gen Iser­loh­ners kam es am Mitt­woch­nach­mit­tag zu einem grö­ße­ren Poli­zei­ein­satz in Ger­lingsen. Bei der Bege­hung der Woh­nung des Man­nes durch das Ord­nungs­amt der Stadt Iser­lohn, wur­den diver­se Waf­fen gefun­den. Die Mit­ar­bei­ter zogen dar­auf­hin die Poli­zei hin­zu.

Im Rah­men der Durch­su­chung konn­ten nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen etwa 500 Lang­waf­fen, Kurz­waf­fen, Pis­to­len, Mes­ser und eine grö­ße­re Men­ge Muni­ti­on auf­ge­fun­den wer­den.

5 Kilo­gramm Schwarz­pul­ver

Die Woh­nung befin­det sich in einem äußerst unge­ord­ne­ten Zustand. Es kann daher nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass sich die Zahl der Waf­fen noch erhöht.

Es erga­ben sich Ver­dachts­mo­men­te auf mög­li­che gefähr­li­che Sub­stan­zen in einem Kel­ler­raum des Ver­stor­be­nen. Der Ereig­nis­ort wur­de daher groß­räu­mig abge­sperrt. Kräf­te des Ret­tungs­diens­tes, der Feu­er­wehr und der städ­ti­sche Ener­gie­ver­sor­ger wur­den hin­zu­ge­zo­gen und bereit­ge­hal­ten. Der Kel­ler­raum wur­de durch Fach­leu­te des LKA NRW durch­sucht. Sie fan­den etwa fünf Kilo­gramm Schwarz­pul­ver.