„Lila Salon”: Film­abend am Diens­tag im Varn­ha­gen­haus mit “Kin­sha­sa Symphony”

22. Februar 2013
von Redaktion

"Kinshasa Symphony"

„Kin­sha­sa Symphony”


Iser­lohn. Zu einem Film­abend lädt der nächs­te „Lila Salon” alle Inter­es­sier­ten am Diens­tag, 26. Febru­ar, um 19.30 Uhr ins Varn­ha­gen­haus, Pie­pen­stock­stra­ße 21, in Iser­lohn ein.
Gezeigt wird der preis­ge­krön­te Film „Kin­sha­sa Sym­pho­nie”: In völ­li­ger Dun­kel­heit spie­len zwei­hun­dert Orches­ter­mu­si­ker und ‑musi­ke­rin­nen Beet­ho­vens Neun­te – „Freu­de schö­ner Göt­ter­fun­ken”. Ein Strom­aus­fall weni­ge Tak­te vor dem letz­ten Satz. Pro­ble­me wie die­ses sind noch die kleins­te Sor­ge des ein­zi­gen schwar­zen Sym­pho­nie­or­ches­ters in Zen­tral­afri­ka. In den fünf­zehn Jah­ren sei­ner Exis­tenz haben die Musi­ke­rin­nen und Musi­ker zwei Put­sche, meh­re­re Kri­sen und einen Krieg über­lebt. Jeder Tag ist ein neu­er Kampf ums Über­le­ben. Doch da ist die Kon­zen­tra­ti­on auf die Musik, die Hoff­nung auf eine bes­se­re Zukunft. Der Film beschreibt, wie Frau­en und Män­ner in einer der chao­tischs­ten Städ­te der Welt unter schwie­rigs­ten Bedin­gun­gen eines der kom­ple­xes­ten Sys­te­me mensch­li­chen Zusam­men­le­bens auf­bau­en: ein Sym­pho­nie­or­ches­ter. Ein Por­trät über den Kon­go, über die Men­schen und über die Musik.
Nach der Vor­füh­rung besteht Gele­gen­heit zum Gespräch mit Jut­ta und Jens Haa­sen aus Hagen, deren Schwie­ger­sohn Pas­cal Capi­to­lin als Ton­in­ge­nieur an der Ent­ste­hung des Fil­mes mit­ge­wirkt hat.
Die Ver­an­stal­tung fin­det in Koope­ra­ti­on zwi­schen der Gleich­stel­lungs­stel­le der Stadt Iser­lohn und der Frau­en­ar­beit im Evang­li­schen Kir­chen­kreis statt. Der Ein­tritt ist frei. Wer möch­te, kann für das Orches­ter spenden.