Krach macht krank: kos­ten­lo­se Hot­line in Iserlohn

29. April 2014
von Redaktion

DAKDAK-Exper­ten bera­ten zum „Tag gegen Lärm“ am 30. April Iser­lohn, 30. April 2014. Ob Stra­ßen­ver­kehr, Flug­zeu­ge, Maschi­nen oder lau­te Musik: Lärm geht im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes auf die Ohren. Knapp 5.000 DAK-Ver­si­cher­te müs­sen sich jähr­lich wegen einer lärm­be­ding­ten Schä­di­gung des Innen­ohrs behan­deln las­sen. Des­halb schal­tet die Kran­ken­kas­se in Iser­lohn zum „Tag gegen Lärm“ am 30. April eine Exper­ten-Hot­line. Die Medi­zi­ner beant­wor­ten am Tele­fon alle Fra­gen zum The­ma und geben Tipps zum Schutz vor Krach. Das kos­ten­lo­se Ange­bot gilt für Ver­si­cher­te aller Kas­sen. Lärm ist ein Pro­blem für den gan­zen Kör­per. „Stän­di­ger Krach führt nicht nur zu Ohr­ge­räu­schen oder Schwer­hö­rig­keit, er ver­ur­sacht auch Stress“, sagt Andre­as Düll­mann, Lei­ter Ser­vice­zen­trum bei der DAK-Gesund­heit in Iser­lohn. „Dadurch steigt das Risi­ko für Blut­hoch­druck und Herz­in­farkt – und das schon bei einem dau­er­haf­ten Lärm­pe­gel ab 65 Dezi­bel.“ Das ent­spricht zum Bei­spiel dem Geräusch eines vor­bei­fah­ren­den Autos. Ruhe­stö­run­gen in der Nacht sind beson­ders schlecht für die Gesund­heit: Eine Stu­die des Umwelt­bun­des­am­tes zeigt, dass nächt­li­cher Flug­lärm die Gefahr für Blut­hoch­druck um 14 Pro­zent erhöht. Wie kön­nen Betrof­fe­ne sich vor Lärm schüt­zen? Wie las­sen sich gesund­heit­li­che Risi­ken redu­zie­ren? Wel­che Behand­lungs­me­tho­den gibt es bei Tin­ni­tus oder Hör­sturz? Ant­wor­ten auf die­se und ande­re Fra­gen geben die DAK-Exper­ten am 30. April. Das Team ist zwi­schen 8.00 und 20.00 Uhr unter der kos­ten­lo­sen Ruf­num­mer 0800 1111841 erreich­bar. Zum Hin­ter­grund: Der „Tag gegen Lärm“ fin­det in die­sem Jahr zum 17. Mal statt. Die Deut­sche Gesell­schaft für Akus­tik macht sich gemein­sam mit Part­nern wie dem Umwelt­bun­des­amt oder dem Ver­kehrs­club Deutsch­land für die Lösung von Lärm­pro­ble­men stark. Am 30. April geht es unter dem Mot­to „Die Ruhe weg“ um den Erhalt ruhi­ger Gebiete.