Jugend­schutz­kon­trol­le des Ord­nungs­am­tes bei „Schools United”

27. März 2013
von Redaktion

Iser­lohn. Am ver­gan­ge­nen Mon­tag führ­ten Mit­ar­bei­ter des Ord­nungs­am­tes erneut Jugend­schutz­kon­trol­len bei der „Schools United”-Party im Living MK durch. Dabei fiel posi­tiv auf, dass nur weni­ge stark alko­ho­li­sier­te Jugend­li­che ange­trof­fen wur­den. Das Team des Ord­nungs­am­tes führt das auf die vor­he­ri­ge kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit mit dem Inha­ber der Dis­co­thek und dem Ver­an­stal­ter zurück.
Bei der Kon­trol­le haben die Ord­nungs­amts­mit­ar­bei­ter die­ses Mal ins­ge­samt neun Aus­wei­se ein­ge­zo­gen. Die­se gehör­ten Sech­zehn- bzw. Sieb­zehn­jäh­ri­gen, die sich ihren „Per­so” eigent­lich um 24 Uhr beim Ver­las­sen der Par­ty wie­der abho­len soll­ten. Da sie dies nicht getan haben, müs­sen sie die Papie­re jetzt in Beglei­tung ihrer Eltern im Ord­nungs­amt abholen.
Drei Jugend­li­che wur­den stark alko­ho­li­siert ange­trof­fen. Die Eltern wur­den umge­hend benach­rich­tigt und haben ihre Spröss­lin­ge ent­ge­gen genommen.
Ins­ge­samt wur­den an die­sem Abend rund um das Living MK und bei diver­sen Brenn­punk­ten im Iser­loh­ner Stadt­ge­biet fünf­zehn Jugend­li­che ange­trof­fen, bei denen diver­se Ver­stö­ße nach dem Jugend­schutz­ge­setz vor­la­gen (Abga­be von hoch­pro­zen­ti­gem Alko­hol an Min­der­jäh­ri­ge, Rau­chen in der Öffent­lich­keit, Ver­zehr von Alko­hol durch Minderjährige).
Jugend­schutz­kon­trol­len führt das Ord­nungs­amt regel­mä­ßig durch bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen, diver­sen Brenn­punk­ten, Fes­ti­vi­tä­ten oder Tanz­ver­an­stal­tun­gen wie der „Schools United”-Party. Allen Eltern, die ihren min­der­jäh­ri­gen Spröss­lin­gen die Teil­nah­me auch nach der gesetz­lich erlaub­ten Uhr­zeit ermög­li­chen wol­len, rät das Ord­nungs­amt, ihnen die so genann­te „Erzie­hungs­be­auf­tra­gung gemäß Jugend­schutz­ge­setz” mit­zu­ge­ben. Ein ent­spre­chen­des For­mu­lar kann über die Home­page der Stadt Iser­lohn (www​.iser​lohn​.de) unter dem Such­be­griff „Erzie­hungs­be­auf­tra­gung” her­un­ter­ge­la­den werden.
Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma Jugend­schutz steht die Lei­te­rin der Abtei­lung All­ge­mei­ne Ord­nungs­an­ge­le­gen­hei­ten Alex­an­dra Cari­us unter der Ruf­num­mer 02371 / 217‑1630 gern zur Verfügung.