Gedenk­ver­an­stal­tung zum 20. Jah­res­tag des ras­sis­ti­schen Brand­an­schla­ges in Solin­gen

23. Mai 2013
von Redaktion

Iser­lohn. Der Brand­an­schlag in Solin­gen am 29. Mai 1993 jährt sich zum zwan­zigs­ten Mal und stellt für den Iser­loh­ner Stadt­rat und den Inte­gra­ti­ons­rat Mah­nung und Her­aus­for­de­rung im Umgang mit Ras­sis­mus und Ter­ro­ris­mus dar. Vor zwan­zig Jah­ren wur­den in Solin­gen fünf Men­schen tür­ki­scher Her­kunft durch einen von Neo­na­zis ver­üb­ten Brand­an­schlag ermor­det. Im April die­sen Jah­res hat der Rat der Stadt Iser­lohn auf Anre­gung des Inte­gra­ti­ons­ra­tes beschlos­sen, zum Geden­ken an die Opfer gemein­sam mit dem Inte­gra­ti­ons­rat eine Gedenk­ver­an­stal­tung durch­zu­füh­ren. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den zu die­ser Ver­an­stal­tung am Mitt­woch, 29. Mai, um 16 Uhr im Foy­er des Rat­hau­ses am Schil­ler­platz.
Der inhalt­li­che Bezug zur heu­ti­gen Zeit ist spä­tes­tens seit den täg­li­chen welt­wei­ten Bericht­erstat­tun­gen über den Pro­zess­be­ginn im Zusam­men­hang mit den NSU‑Morden aktu­el­ler denn je und stellt die Bedeu­tung des The­mas für die Gesell­schaft in Deutsch­land und deren Zusam­men­halt her­aus. In Wort­bei­trä­gen von Bür­ger­meis­ter Dr. Peter Paul Ahrens, den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Thors­ten Schick und Micha­el Scheff­ler sowie vom Inte­gra­ti­ons­rats­vor­sit­zen­den Ercan Atay wird der Gescheh­nis­se von damals und ihrer Aus­wir­kun­gen bis heu­te gedacht.
In einer beglei­ten­den Aus­stel­lung wer­den mit Berich­ten aus Solin­ger Tages­zei­tun­gen die Ereig­nis­se vor 20 Jah­ren doku­men­tiert