Auf­takt zum „Nadel­markt 2013” am Frei­tag mit Muse­ums­füh­rung und Stadtrundgang

11. März 2013
von Redaktion

Iser­lohn. Der am kom­men­den Wochen­en­de in der His­to­ri­schen Fabrik­an­la­ge Mas­te-Baren­dorf in Iser­lohn statt­fin­den­de „Nadel­markt 2013” beginnt mit zwei Auf­takt­ver­an­stal­tun­gen am kom­men­den Frei­tag, 15. März:
Um 16 Uhr lädt das Stadt­mu­se­um Iser­lohn, Fritz-Kühn-Platz 1, ein zu einer öffent­li­chen Füh­rung zum The­ma „Iser­loh­ner Wirt­schafts­ge­schich­te im 18./19. Jahr­hun­dert”. Vom Beginn des 18. Jahr­hun­derts an fand in Iser­lohn ein star­ker wirt­schaft­li­cher Auf­schwung statt. Die vor­han­de­ne Krat­zen­draht- und Schnal­len­pro­duk­ti­on, ab Mit­te des 18. Jahr­hun­derts ergänzt durch die neu eta­blier­te Nadel­in­dus­trie, lie­ßen zusam­men mit Tuch­han­del, Sei­den- und Samt­band­we­be­rei sowie mit der spä­ter ein­set­zen­den Ket­ten­pro­duk­ti­on, Mes­sing- und Bron­ze­wa­ren­in­dus­trie die Stadt bis zur Mit­te des 19. Jahr­hun­derts zur größ­ten Indus­trie­stadt West­fa­lens auf­stei­gen. Ver­bun­den mit der wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on wer­den bei der Füh­rung auch sozi­al­ge­schicht­li­che Aspek­te thematisiert.
Direkt im Anschluss beginnt ein Stadt­rund­gang zu den „Nadel­or­ten in Iser­lohn”. Stadt­füh­re­rin Anne­ma­rie Wes­teb­be führt ihre Gäs­te durch Tei­le der Innen­stadt Iser­lohns, vor allem an die Orte, an denen frü­her ein­mal Nadel­pro­duk­ti­on statt­fand. Die etwa ein­stün­di­ge Besich­ti­gung his­to­ri­scher Orte und Bau­wer­ke, vom Müh­len­tor und Läger­tal durch die Alt­stadt bis zum Ohl und zur Baar­stra­ße, wird beglei­tet durch fach­kun­di­ge Erklä­run­gen und Infor­ma­tio­nen. Treff­punkt für den Rund­gang ist um 17 Uhr am Stadt­mu­se­um Iserlohn.
Bei­de Ver­an­stal­tun­gen sind kos­ten­los. Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich dazu ein­ge­la­den. Da die Teil­neh­mer­zahl begrenzt ist, wird um Anmel­dung im Stadt­mu­se­um gebe­ten unter den Ruf­num­mern 02371 / 217‑1961 oder ‑1963.