FW-PL: Unru­hi­ger Sams­tag für die Plet­ten­ber­ger Feu­er­wehr

9. Dezember 2018
von Redaktion

Plet­ten­berg (ots) -

Am Sams­tag­mor­gen gegen 10.40 Uhr wur­den Lösch­fahr­zeug und Dreh­lei­ter der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che zu einer Unter­stüt­zung des Ret­tungs­diens­tes in die Dürer­stra­ße im Orts­teil Hech­me­cke geru­fen. Nur weni­ge Minu­ten spä­ter wur­de die Ein­heit Eiring­hau­sen alar­miert, da Auto­fah­rer auf der Lan­des­stra­ße 619 zwi­schen Plet­ten­berg und Sun­dern-Allen­dorf einen umge­stürz­ten Baum in einer Kur­ve mel­de­ten. Hier rag­te jedoch nur ein grö­ße­rer Ast in die Fahr­bahn hin­ein, sodass die aus­ge­rück­ten Ein­satz­kräf­te die­sen zur Sei­te beför­dern konn­ten. Am spä­ten Nach­mit­tag gegen 16.30 Uhr rück­ten die Kräf­te der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che zu einer Not­fall­tür­öff­nung für den Ret­tungs­dienst nach Holt­hau­sen aus. Sams­tag­abend tra­fen sich die Feu­er­wehr­leu­te aus Ohle in ihrem Gerä­te­haus zu einem Schu­lungs­abend. Tobi­as Murza von der Feu­er­wehr Nach­rodt-Wib­lingwer­de führ­te dort einen inter­es­san­ten Unter­richt zum The­ma Was­ser­ret­tung durch. Um 17.54 Uhr wur­den die Ein­hei­ten Sel­scheid und Ohle alar­miert, um mit dem in Sel­scheid sta­tio­nier­ten Ein­satz­leit­wa­gen 2 zu dem Groß­brand nach Lüden­scheid aus­zu­rü­cken. Dort stand eine Gewer­be­hal­le in Voll­brand. Erst um 3 Uhr am frü­hen Mor­gen kehr­ten die Ein­satz­kräf­te wie­der nach Plet­ten­berg zurück. Noch wäh­rend die ver­blie­be­nen Ohler Feu­er­wehr­leu­te dem sehr inter­es­san­ten Vor­trag des Gast­do­zen­ten aus Nach­rodt zuhör­ten, kam es erneut zum Alarm. Bewoh­ner eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses am Ober­gra­ben in Ohle setz­ten den Feu­er­wehr­not­ruf ab, da in ihrem Haus ein soge­nann­ter CO-Gas­warn­mel­der durch sei­nen lau­ten Warn­ton auf sich auf­merk­sam mach­te. Als die alar­mier­ten Ein­satz­kräf­te der Ein­hei­ten Feu­er- und Ret­tungs­wa­che sowie Ohle an der Ein­satz­stel­le ein­tra­fen, hat­ten alle Bewoh­ner das Haus bereits ver­las­sen. Nach­dem zur Vor­sicht ein Lösch­an­griff auf­ge­baut wur­de, kon­trol­lier­ten 2 Trupps unter Atem­schutz mit Mess­ge­rä­ten die Räum­lich­kei­ten des Wohn­hau­ses. Bedenk­li­che Mess­wer­te des geruch­lo­sen und zum Tode füh­ren­den Gases Koh­len­mon­oxid konn­ten jedoch nicht fest­ge­stellt wer­den. Mit­ar­bei­ter der Stadt­wer­ke waren eben­falls vor Ort, um bei den Maß­nah­men zu unter­stüt­zen. Ein tech­ni­scher Defekt des Gas­warn­mel­ders wird ver­mu­tet. Lobend erwäh­nen möch­te die Feu­er­wehr, dass die Anru­fe­rin nach­dem sie die Feu­er­wehr alar­miert hat­te zunächst ihre Nach­barn warn­te, um dann gemein­sam mit ihnen das Haus zu ver­las­sen. Anschlie­ßend wies sie die Ein­satz­kräf­te ein. Es ent­stand kein Sach­scha­den.

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