FW-PL: Plet­ten­berg. Erwar­te­tes Ein­satz­auf­kom­men für Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst an Sil­ves­ter. Eine Anzei­ge wegen Belei­di­gung gegen Ret­tungs­kräf­te.

22. Januar 2019
von Redaktion

Plet­ten­berg (ots) -

Es war laut Pres­se­spre­cher der Feu­er­wehr ein „nor­ma­les” Sil­ves­ter für die Ret­tungs­kräf­te in Plet­ten­berg. Wie erwar­tet stieg die Anzahl der Ein­sät­ze für den Ret­tungs­dienst am frü­hen Neu­jahrs­mor­gen an. So muss­te die­ser bei­spiels­wei­se zu gestürz­ten Per­so­nen mit Hand- und Kopf­ver­let­zun­gen, aber auch zu sons­ti­gen ret­tungs­dienst­li­chen Not­fall­ein­sät­zen aus­rü­cken. In einem Teil der Ein­sät­ze sorg­te die Ver­bin­dung mit Alko­hol­kon­sum eine Rol­le. Grö­ße­re Ver­let­zun­gen durch Feu­er­werks­kör­per waren zum Glück nicht zu ver­bu­chen. Die Brand­schüt­zer rück­ten ins­ge­samt 4-mal aus. Am Sil­ves­ter­nach­mit­tag gegen 17.15 Uhr wur­de den Ein­satz­kräf­ten zunächst eine ver­däch­ti­ge Rauch­ent­wick­lung im Bereich Mühl­hoff gemel­det. Zwei Grill­feu­er in unmit­tel­ba­rer Nähe zuein­an­der sowie Nebel lie­ßen für den Mel­den­den offen­sicht­lich den Ein­druck erwe­cken, es wür­de bren­nen. Bereits nach kur­zer Zeit konn­ten Feu­er­wehr und Poli­zei wie­der ein­rü­cken. In Amts­hil­fe für die Poli­zei rück­te die Feu­er­wehr kurz vor 23.00 Uhr zur Sicher­stel­lung eines Ziga­ret­ten­au­to­ma­ten im Orts­teil Ohle aus. In der Lenn­e­st­ra­ße in Höhe einer dor­ti­gen Bäcke­rei hat­ten Unbe­kann­te ver­sucht einen Auto­ma­ten zu spren­gen. Mit einem Trenn­schleif­ge­rät wur­de der Ziga­ret­ten­au­to­mat kur­zer­hand abge­trennt. Am frü­hen Neu­jahrs­mor­gen gegen 01.15 Uhr war ein Müll­con­tai­ner in der Dürer­stra­ße in Brand gera­ten. Die­ser wur­de durch einen Trupp unter Atem­schutz abge­löscht. Ein aus­ge­dehn­ter Was­ser­scha­den in einem Mehr­fa­mi­li­en­wohn­haus -auf dem Loh- sorg­te dann gegen 02.40 Uhr für einen Ein­satz der Feu­er­wehr sowie im wei­te­ren Ver­lauf auch für Poli­zei und Ret­tungs­dienst. Über vier Geschos­se ver­teil­te sich das Was­ser aus einer ver­schlos­se­nen Dach­ge­schoss­woh­nung und dürf­te damit einen nicht uner­heb­li­chen Sach­scha­den ange­rich­tet haben. Selbst über die Außen Fas­sa­de und im Trep­pen­raum rinn das Was­ser. Mit­be­woh­ner des Hau­ses hat­ten kurz nach Mit­ter­nacht den Scha­den bemerkt, umge­hend im Kel­ler den Haupt­was­ser­hahn abge­schie­bert und den Not­ruf abge­setzt. Zunächst war nicht klar, ob sich jemand in der ver­schlos­se­nen Woh­nung befand. Da ein Dach­fens­ter geöff­net war, konn­te ein Trupp der Feu­er­wehr über die nach­alar­mier­te Dreh­lei­ter in die Woh­nung ein­drin­gen und fand den Woh­nungs­in­ha­ber bewusst­los im Wohn­zim­mer auf. Ein Ret­tungs­wa­gen inklu­si­ve Not­arzt wur­de ange­for­dert. Wäh­rend der Ver­sor­gung des Woh­nungs­in­ha­bers wur­de von der Feu­er­wehr in zwei dar­un­ter­lie­gen­den Woh­nun­gen der Strom abge­stellt, da das Was­ser in gro­ßen Men­gen aus den Decken- und Wand­be­rei­chen aus­trat. Um die Unter­brin­gung der betrof­fe­nen Woh­nungs­in­ha­ber küm­mer­te sich eine eben­falls nach­alar­mier­te Mit­ar­bei­te­rin des Plet­ten­ber­ger Ord­nungs­am­tes. Plötz­lich kam es zu einer unvor­her­ge­se­he­nen Situa­ti­on. Just in dem Moment, als die Ret­tungs­kräf­te den 31-jäh­ri­gen zum bereit­ste­hen­den Ret­tungs­wa­gen brin­gen woll­ten, erwach­te die­ser plötz­lich und erwies sich als reni­tent und aggres­siv gegen­über sei­nen Ret­tern, wes­halb die eben­falls vor Ort befind­li­chen Poli­zei­be­am­ten umge­hend Ver­stär­kung anfor­der­ten. Nur durch den Ein­satz meh­re­rer Poli­zis­ten konn­te der aggres­si­ve Mann über­wäl­tigt und in Gewahr­sam genom­men wer­den. Erst gegen 04.00 Uhr konn­te die Feu­er­wehr wie­der ein­rü­cken. Auch in einem wei­te­ren Fall kam es zu einem ver­ba­len Angriff gegen die Ret­tungs­kräf­te. Hier wur­de durch die Ret­tungs­wa­gen­be­sat­zung eine Anzei­ge erstat­tet. Zur Höhe der bei den Ein­sät­zen ent­stan­de­nen Sach­schä­den kann die Feu­er­wehr kei­ne Aus­kunft ertei­len.

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