FW-PL: OT-Stadt­mit­te. Defekt an Heiz­öl­tank­an­la­ge sorgt für drei­stün­di­gen Ein­satz der Feuerwehr.

11. Januar 2018
von Redaktion

Plet­ten­berg (ots) -

Mit­ar­bei­ter eines Indus­trie­be­trie­bes an der Her­schei­der Stra­ße bemerk­ten am heu­ti­gen Don­ners­tag­nach­mit­tag gegen 14:30 Uhr einen Ölfilm auf dem nahe­ge­le­ge­nen Else­ge­wäs­ser. Die alar­mier­ten Kräf­te der Feu­er- und Ret­tungs­wa­che erkann­ten bei ihrem Ein­tref­fen einen deut­li­chen Ölfilm und stell­ten zudem Geruch von Heiz­öl im Bereich des Elseba­ches fest. Die Ein­satz­kräf­te ver­such­ten als Sofort­maß­nah­me eine Ölsper­re ein­zu­zie­hen. Zudem wur­de zur Unter­stüt­zung und für gege­be­nen­falls wei­te­re Ölsper­ren der Rüst­zug der Lösch­grup­pe Ohle nach­alar­miert. Auf­grund der hohen Fließ­ge­schwin­dig­keit durch die Nie­der­schlä­ge in den letz­ten Wochen, zeig­te der Ver­such ent­spre­chen­de Sper­ren ein­zu­zie­hen jedoch kei­ne effek­ti­ve Wir­kung, so ein Spre­cher der Feu­er­wehr. Umge­hend began­nen Feu­er­wehr, Poli­zei, Ord­nungs­amt, unte­re Was­ser­be­hör­de sowie Mit­ar­bei­ter des Bau­be­triebs­ho­fes damit, nach der Ursa­che der nicht nach­las­sen­den Ölver­un­rei­ni­gung zu suchen. Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr, aus­ge­rüs­tet mit was­ser­dich­ten Anzü­gen, wate­ten hier­zu von meh­re­ren Sei­ten durch den Bach, um die Aus­tritts­stel­le, wel­che sich spä­ter im Bereich der Else­brü­cke in der Zep­pe­lin­stra­ße befand, ein­zu­gren­zen. Wie­der­um begann im wahrs­ten Sin­ne die Suche nach der Nadel im Heu­hau­fen. Im Bereich der Häu­ser in Nähe zum Bach, lag deut­lich Heiz­öl­ge­ruch in der Luft. Ein­satz­kräf­te von Poli­zei und Feu­er­wehr unter­such­ten ins­be­son­de­re Kel­ler der nahe­ge­le­ge­nen Wohn­häu­ser und Betrie­be mit Heiz­öl­tanks nach einer mög­li­chen Hava­rie. Erst nach gut zwei Stun­den inten­sivs­ter Unter­su­chung des Kanal­sys­tems unter Zuhil­fe­nah­me einer Kame­ra der Kanal­ko­lon­ne des Bau­be­triebs­ho­fes, führ­te die Spur zu einem klei­ne­ren Indus­trie­be­trieb in der Zep­pe­lin­stra­ße. Hier war es aus noch nicht geklär­ter Ursa­che zu einem Defekt an der Heiz­öl­tank­an­la­ge gekom­men. Der Betrei­ber hat­te zwar bereits eige­ne Maß­nah­men mit Bin­de­mit­tel ein­ge­lei­tet, den­noch gelang­ten unbe­stimm­te Men­gen von Heiz­öl in das Kanal­sys­tem, wel­ches durch ein ein­ge­setz­tes Rohr­dicht­druck­luft­kis­sen der Feu­er­wehr vor­erst abge­dich­tet wer­den konn­te. Noch im Ver­lauf des Abends soll ein hin­zu­ge­ru­fe­nes Spe­zi­al­un­ter­neh­men für Ölschä­den mit umfang­rei­chen Rei­ni­gungs­maß­nah­men begin­nen. Die Feu­er­wehr been­de­te nach rund drei Stun­den ihren Ein­satz. Poli­zei und unte­re Was­ser­be­hör­de haben die Ermitt­lun­gen zur genau­en Hava­rie­ur­sa­che auf­ge­nom­men. Zur Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens kann die Feu­er­wehr kei­ne Aus­kunft erteilen.

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