Deut­li­cher Besu­cher­zu­wachs auf der Burg Alte­na Erleb­nis­auf­zug und Ruhr-Top-Card die Gründe

28. Juli 2014
von Redaktion
Das gewaltige Eingangsportal des Erlebnisaufzugs zur Burg Altena. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Das gewal­ti­ge Ein­gangs­por­tal des Erleb­nis­auf­zugs zur Burg Alte­na. Foto: Hen­drik Klein/​Märkischer Kreis

Mär­ki­scher Kreis. (pmk) . Der neue Erleb­nis­auf­zug und die Ein­füh­rung der Ruhr-Top-Card haben dazu geführt, dass die Besu­cher­zah­len auf der Burg Alte­na und im Deut­schen Draht­mu­se­um deut­lich zuge­nom­men haben.

Mit dem neu­en Erleb­nis­auf­zug kom­men deut­lich mehr und auch ande­re Besu­cher­grup­pen zur Burg Alte­na. Dies zei­gen die ers­ten Zah­len der Muse­en des Mär­ki­schen Krei­ses auf der Burg Alte­na für das ers­te Halb­jahr 2015 im Ver­gleich zum ers­ten Halb­jahr 2013. Kamen von Janu­ar bis Juni ver­gan­ge­nen Jah­res genau 23.896 Gäs­te zum Wehr­bau über der Len­ne, haben sich die­se Zah­len in der ers­ten Hälf­te die­ses Jah­res mehr als verdoppelt.

Für die ers­ten sechs Mona­te ste­hen 56.245 Gäs­te in der Sta­tis­tik, eine Stei­ge­rung rund 135 Pro-zent. „Das ist das gewünsch­te und ins­ge­heim erhoff­te Ergeb­nis“, freut sich Det­lef Krü­ger, Fach­dienst­lei­ter Kul­tur und Tou­ris­mus beim Mär­ki­schen Kreis. „Wir wis­sen natür­lich, dass zur­zeit vie­le kom­men, um den neu­en Erleb­nis­auf­zug aus­zu­pro­bie­ren.“ Der Kreis arbei­te inten­siv dar­an, die­ses posi­ti­ve Ergeb­nis zu hal­ten und aus­zu­bau­en. „Der Mix aus tou­ris­ti­schem Aus­flugs­ziel und kul­tu­rel­lem High­light mit den Muse­en und den Ver­an­stal­tung ist unser Kenn­zei­chen. Nun müs­sen wir auch unse­ren neu­en Gäs­ten zei­gen, dass es sich lohnt wie­der zu kom­men.“ Bei den Besu­cher­zah­len für die Muse­en wird nun zwi­schen dem „klei­nen“ und dem „gro­ßen“ Burgrund­gang unter­schie­den. Der Burg­hof und aus­ge­wähl­ter Muse­ums­be­rei­che sind seit der Eröff­nung des Erleb­nis­auf­zugs frei zugäng­lich. Dane­ben gibt es den „gro­ßen Rund­gang“. Er beinhal­tet die wesent­li­chen Tei­le der Dau­er­aus­stel­lung wie bei­spiels­wei­se die Räu­me mit den Waf­fen und Rüs­tun­gen, den Sprich­wör­ter­raum, die Kapel­le und den Bereich „Leben im Luxus“. Für die­sen Teil muss wei­ter­hin Ein­tritt gezahlt wer­den. Im ers­ten Halb­jahr wur­den 34.760 zah­len­de Besu­cher regis­triert. Die Ten­denz der Mona­te Mai und Juni zeigt, dass etwa die Hälf­te aller Burg­be­su­cher in die Muse­en gehen. Posi­tiv auf die wirkt sich auch die Ruhr-Top-Card aus. Seit Jah­res­be­ginn kamen 3.743 Gäs­te über die­se Kar­te zur Burg.

Geän­dert hat sich die Besu­cher­struk­tur. „Neben Schul­klas­sen und Fami­li­en kom­men jetzt ver­stärkt Bus- und Senio­ren­grup­pen“, berich­tet Muse­ums­päd­ago­gin Ber­na­det­te Lan­ge. „Vie­le der Besu­cher im fort­ge­schrit­te­nen Alter sind froh, nach lan­gen Jah­ren wie­der auf der Burg zu sein. Sie genie­ßen die Atmo­sphä­re im Burg­hof oder machen bei unse­ren Füh­run­gen mit.“ Dabei wer­de fle­xi­bel auf die Mobi­li­tät der ein­zel­nen Teil­neh­mer ein­ge­gan­gen. „Wir ver­su­chen dann bewusst Räu­me wie die Kapel­le zu zei­gen, die nur über eine oder weni­ge Stu­fen erreich­bar sind.“ Gut ange­nom­men wer­den auch die offe­nen Füh­run­gen am Wochen­en­de. Bei ver­ein­zel­ten Grup­pen­stär­ken von 35 bis 40 Per­so­nen gibt es aktu­ell Über­le­gun­gen, die Ter­mi­ne in den Stoß­zei­ten dop­pelt zu besetzen.

Ent­ge­gen anders­lau­ten­der Befürch­tun­gen haben sich auch die Zah­len für das Deut­sche Draht­mu­se­um im ers­ten Halb­jahr 2014 posi­tiv ent­wi­ckelt. Bis­her kamen 8.079 Besu­cher, 1.781 mehr als im glei­chen Zeit­raum 2013. Dazu wird auch die Ruhr-Top-Card bei­getra­gen haben, denn 1.215 Gäs­te kamen allein über die­se Karte.