Kunst im Kreis­ver­kehr: Roter Goog­le-Pin ziert ab Som­mer den Brü­cken­platz

23. April 2019
von Redaktion

Künf­tig wird es hei­ßen: A wie Arns­berg – Sie haben Ihr Ziel erreicht. Das Kunst­werk „Map“ soll im Som­mer ste­hen (Foto­mon­ta­ge: Stadt Arns­berg)

Arns­berg. Nach­dem der Kreis­ver­kehr Cle­mens-August-Stra­ße/ Rum­be­cker Straße/ Brü­cken­platz lan­ge auf eine Gestal­tung war­ten muss­te, begin­nen nun die Arbei­ten zur Errich­tung des Kunst­werks „Map“ von Aram Bar­tholl.

Das ursprüng­lich von Jens Ras­mus­sen für sein Start-UP gestal­te­te Sym­bol wur­de nach der Über­nah­me sei­ner Fir­ma durch Goog­le welt­be­kannt. Der rote Goog­le-Pin wur­de 2014 in die Samm­lung des Muse­ums of Modern Art New York auf­ge­nom­men. Seit 2006 stellt Aram Bar­tholl sei­ne Skulp­tur aus ver­schie­de­nen Mate­ria­li­en und Grö­ßen als tem­po­rä­re Skulp­tur in ver­schie­de­nen Städ­ten auf der gan­zen Welt auf. Seit dem 31. März 2019 ist sie im Rah­men einer Gemein­schafts­aus­stel­lung auf dem Gebäu­de des Muse­um of Modern Art San Fran­cis­co instal­liert.

Kul­tur­kri­tik

Das Kunst­werk visua­li­siert auf ein­fa­che Art die Ver­schmel­zung der rea­len und vir­tu­el­len Welt. Die Aus­wir­kung der tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen auf das sozia­le Leben und die zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen sind stets zen­tra­les The­ma der künst­le­ri­schen Arbeit Bar­tholls. An die kri­ti­sche Abhän­gig­keit von Navi­ga­ti­ons­sys­te­men, den Ver­lust von Ori­en­tie­rungs­sinn und der Ein­fluss des Inter­nets auf unser geleb­tes Leben wird an einem Ver­kehrs­kno­ten­punkt im Her­zen humor­voll hin­ge­wie­sen.

Künf­tig wird hei­ßen: A wie Arns­berg – Sie haben Ihr Ziel erreicht. Die Skulp­tur wur­de von der Jury, die sich aus exter­nen Exper­ten und vom Kul­tur­aus­schuss bestell­ten Mit­glie­dern zusam­men­setzt, ein­stim­mig aus­ge­wählt. Da die sechs Meter hohe Skulp­tur eigens für den Kreis­ver­kehr unter Berück­sich­ti­gung der Gege­ben­hei­ten vor Ort und nach Maß­ga­be sta­ti­scher und tech­ni­scher Vor­ga­ben her­ge­stellt wird, ist eine end­gül­ti­ge Auf­stel­lung für den Som­mer 2019 vor­ge­se­hen.

In den nächs­ten Tagen begin­nen die Aus­schach­tungs­ar­bei­ten für das Fun­da­ment. Spä­tes­tens nach Errich­tung des Kunst­werks wird die Flä­che dann auch bepflanzt.