Bau­start für das neue „Zen­trum für Inte­gra­ti­on und Sport“

6. März 2021
von Redaktion

Pan­kra­ti­us­turn­hal­le im Orts­teil War­stein wird mit­hil­fe von För­der­gel­dern umgebaut

War­stein. Bau­start für das „Zen­trum für Inte­gra­ti­on und Sport“ (ZIS) in der Pan­kra­ti­us­turn­hal­le im Orts­teil War­stein. „Sozia­ler Zusam­men­halt ist kein Selbst­läu­fer. Die Gesell­schaft muss beson­ders in Zei­ten des Wan­dels inten­siv dar­an arbei­ten. Und es braucht Orte, um sozia­len Zusam­men­halt zu pfle­gen. Hier ent­steht ein zen­tra­ler Ort, an dem öffent­li­ches Leben statt­fin­det – und es wird ein Vor­zei­ge­ob­jekt in Sachen Inte­gra­ti­on“, unter­streicht Sabi­ne Leit­ner, Lei­te­rin des Fach­be­reichs Bau­en, Woh­nen. Unter­stützt wird die Maß­nah­me mit Mit­teln aus der Städ­te­bau­för­de­rung. 1908 bis 1910 wur­de das Ensem­ble aus Pan­kra­ti­us­schu­le und Pan­kra­ti­us­turn­hal­le erbaut.
Wäh­rend das ehe­ma­li­ge Schul­ge­bäu­de heu­te das „Tech­ni­sche Rat­haus“ der Stadt War­stein beher­bergt, soll die in die Jah­re gekom­me­ne Turn­hal­le auf den neu­es­ten Stand gebracht werden.

Bau­start für den Umbau der Pan­kra­ti­us­turn­hal­le zum „Zen­trum für Inte­gra­ti­on und Sport“. (v.l.) Orts­vor­ste­her Diet­mar Lan­ge, Erwin Koch, Vor­sit­zen­der des Aus­schus­ses für Bau­en und Digi­ta­les, Archi­tekt Ralf Fin­ger, René Tie­fert, Lei­ter des Sach­ge­biets Hoch­bau, und Sabi­ne Leit­ner, Lei­te­rin des Fach­be­reichs Bau­en, Woh­nen. (Foto: Syl­via Lettmann)

„Es han­delt sich um ein schö­nes his­to­ri­sches Gebäu­de mit Ele­men­ten aus dem Jugend­stil“, betont Orts­vor­ste­her Diet­mar Lan­ge, sicht­lich erfreut über den Bau­start der Maß­nah­me. „An die­ser Stel­le besteht der Bedarf für Sport­ge­le­gen­hei­ten mit klei­ne­ren und fle­xi­ble­ren Flä­chen, die ins­be­son­de­re den Bedürf­nis­sen des Reha- und Behin­der­ten­sports und von Gymnastik‑, Tan­zo­der Senio­ren­grup­pen gerecht wer­den. Dem tra­gen wir mit den Umbau­ten Rech­nung“, erläu­tert René Tie­fert, Lei­ter des Sach­ge­biets Hoch­bau. Um die Bedar­fe und die Pra­xis­er­fah­run­gen der künf­ti­gen Nut­zer bereits in die Pla­nun­gen ein­flie­ßen zu las­sen, hat die Stadt War­stein einen Arbeits­kreis gegrün­det. Teil­neh­mer sind die GWK, die Prin­zen­gar­de War­stein, der TV War­stein, der Tae­kwon­do TuS War­stein, die Grim­me­schu­le, Haus Sil­ber­streif, Orts­vor­ste­her Diet­mar Lan­ge sowie Nils Hopf und Hei­ner Kut­scher vom Stadt­sport­ver­band. René Tie­fert: „Die Zusam­men­ar­beit ist sehr kon­struk­tiv und hilf­reich. So haben wir bei­spiels­wei­se bespro­chen, wel­che Sport­ge­rä­te in der Hal­le ver­baut wer­den sollen.

Treff­punkt für unter­schied­lichs­te Gruppen

Geplant sind zwei Sport­flä­chen mit einer Grö­ße von 130 und 92 Qua­drat­me­tern, die durch ein mobi­les Ele­ment von­ein­an­der getrennt sind, oder auch in Gän­ze genutzt wer­den kön­nen. Wei­ter­hin ist ein Schu­lungs- und Bespre­chungs­raum vor­ge­se­hen, der auch Fort­bil­dun­gen ermög­licht. Die Hal­le soll kom­plett bar­rie­re­frei aus­ge­baut wer­den, dazu ist auch der Ein­bau eines Auf­zugs vorgesehen.
„Die­se Sport­stät­te soll zum Treff­punkt unter­schied­li­cher Bevöl­ke­rungs­grup­pen im Quar­tier wer­den. Der Aus­schuss für Bau­en und Digi­ta­les hat die Maß­nah­me kon­ti­nu­ier­lich mit beglei­tet“, unter­streicht auch Erwin Koch, Vor­sit­zen­der des Aus­schus­ses für Bau­en und Digi­ta­les. Gegen­stand der För­de­rung sind die ener­ge­ti­sche und bau­li­che Ertüch­ti­gung der Hal­le, die Schaf­fung von Bar­rie­re­frei­heit, die Schaf­fung von klei­ne­ren und fle­xi­ble­ren Sport­flä­chen und die Her­rich­tung von Schu­lungs- und Bespre­chungs­räu­men. Die Gesamt­in­ves­ti­ti­on für die Maß­nah­me beträgt etwa 1,5 Mil­lio­nen Euro, die För­der­quo­te liegt bei 90 Pro­zent. Gegen Ende des Jah­res soll die Bau­maß­nah­me vor­aus­sicht­lich abge­schlos­sen sein.

(Quel­le: Stadt Warstein)