Gitar­ren-Vir­tuo­sen spie­len mit­rei­ßen­de baro­cke Fantasien

29. März 2013
von Redaktion

Duo Accords galants eröff­net Fes­ti­val-Sonn­tag der Drüg­gel­ter Kunst-Stückchen

Duo Accords Galants - Katja Fernholz-BerneckerMöh­ne­see (Kreis Soest) Ein klei­nes Fest für Lieb­ha­ber klas­si­scher Gitar­ren­mu­sik haben die Ver­an­stal­ter der 24. Drüg­gel­ter Kunst-Stück­chen vor­be­rei­tet: Das Duo Accords galants prä­sen­tiert am Pfingst­sonn­tag, 19. Mai, „Fan­ta­sies Baro­ques“ auf ganz beson­de­ren Sai­ten­in­stru­men­ten. Ein Glanz­licht auf West­fa­lens kleins­tem, aber fei­nem Fes­ti­val am Möhnesee.

Andre­as Koch aus dem mär­ki­schen Kiers­pe ist ein exzel­len­ter Gitar­rist sowohl im klas­si­schen als auch im moder­nen Bereich. In Fach­krei­sen gilt er als aus­ge­wie­se­ner Spe­zia­list für his­to­ri­sche Auf­füh­run­gen. Ein Schwer­punkt ist alte Musik, zum Bei­spiel Wer­ke der gro­ßen Barock­kom­po­nis­ten Johann Sebas­ti­an Bach und Sil­vi­us Leo­pold Weiss. Zusam­men mit sei­ner Duett-Part­ne­rin Kat­ja Fern­holz-Berne­cker, einer gefrag­ten Kon­zert­gi­tar­ris­tin und Gitar­ren­päd­ago­gin der Musik­schu­le Lüden­scheid, bil­det er das Duo Accords galants.

Am Möh­ne­see spie­len die bei­den Künst­ler Wer­ke für zwei Gitar­ren auf zehn ver­schie­de­nen Instru­men­ten. Andre­as Koch benutzt zum Bei­spiel eine spek­ta­ku­lä­re, elf­sai­ti­ge Terz­gi­tar­re des schwe­di­schen Gitar­ren­bau­ers Georg Bolin. Auch his­to­ri­sche Zupf­in­stru­men­te für Gitar­ren- und Lau­ten­mu­sik der Renais­sance bis zur frü­hen Roman­tik bringt das Duo vir­tu­os zum Klingen.

Ein wun­der­ba­rer Auf­takt des Fes­ti­val-Sonn­tags ab 11 Uhr in der her­vor­ra­gen­den Akus­tik der Drüg­gel­ter Kapel­le! Mit viel Spiel­freu­de prä­sen­tie­ren Accords galants zur Mati­nee das authen­ti­sche Ergeb­nis ihrer frucht­ba­ren Kooperation.

Kar­ten für die Drüg­gel­ter Kunst-Stück­chen vom 18. bis 20. Mai am Möh­ne­see sind im Vor­ver­kauf über das Hell­weg-Ticket-Sys­tem www​.hell​weg​-ticket​.de und die Tou­ris­tik GmbH Möh­ne­see erhält­lich. Info: www​.drueg​gel​ter​-kunst​-stu​eck​chen​.de.

Hin­ter­grund Die Drüg­gel­ter Kunst-Stück­chen sind das wohl kleins­te Fes­ti­val West­fa­lens und ein Lecker­bis­sen für Musik- und Kunst­lieb­ha­ber. Musi­ker stim­men ihre Instru­men­te hin­ter der Scheu­ne, hän­gen ihren Frack am Holz­bal­ken auf. Gäs­te haben unmit­tel­ba­ren Kon­takt zu den Künst­lern. Das ist die beson­de­re Atmo­sphä­re der Drüg­gel­ter Kunst-Stück­chen. Ein Genuss für Augen, Ohren und See­le. Drei Akti­ons­or­te prä­gen das Bild des klei­nen, aber fei­nen Festivals.

In der Kon­zert­scheu­ne taucht ein pracht­vol­ler Kron­leuch­ter Kunst­ob­jek­te und Büh­ne in glanz­vol­les Licht. Dort fin­den die grö­ße­ren Kon­zer­te statt. Die rus­ti­ka­le Scheu­ne bie­tet einem gan­zen Orches­ter und 350 Besu­chern Platz. Wenn der Diri­gent den Stab zum Fest­kon­zert erhebt, ange­strahlt im fest­li­chen Licht des Kron­leuch­ters, sind die Gäs­te schnell gefan­gen von der ein­zig­ar­ti­gen Atmosphäre.

Neben den aus­ge­stell­ten Skulp­tu­ren erle­ben die Besu­cher auf der Wie­se unter hun­dert­jäh­ri­gen Kas­ta­ni­en­bäu­men zum Bei­spiel den Jazz-Früh­schop­pen. Am Sonn­tag­nach­mit­tag ist die Wie­se Anzie­hungs­punkt für die klei­nen Gäs­te. Bei den Kin­der-Kunst-Stück­chen ler­nen die Klei­nen klas­si­sche Musik schät­zen und lie­ben. Im his­to­ri­schen Back­haus kön­nen sich die Fes­ti­val­be­su­cher stär­ken und erfri­schen. Nach aus­gie­bi­gem Kul­tur­ge­nuss, ist dies der Ort für Gau­men­freu­den. In unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re ent­ste­hen schnell Gespräche.

Mit­tel­punkt des Gesche­hens ist die geheim­nis­vol­le Drüg­gel­ter Kapel­le. Ihre ein­zig­ar­ti­ge Akus­tik über­rascht selbst ver­wöhn­te Ohren immer wie­der aufs Neue. Dort sit­zen die Besu­cher eng zusam­men, lau­schen und sehen, wie Musik ent­steht. Kam­mer­kon­zer­te, Solodar­bie­tun­gen und Welt­mu­sik set­zen beson­de­re Akzen­te an die­sem sagen­um­wo­be­nen Ort.