Chris­tus­schän­dung in Lippetal-Oestinghausen

8. April 2013
von Redaktion

ChristusschändungIn Lip­pe­tal-Oes­ting­hau­sen schän­de­te man eine Chris­tus­fi­gur. Die Arme wur­den abge­schla­gen und das Gesicht – wohl mit einer Axt – zerstört.

Recher­chen vor Ort bestä­tig­ten nicht die Mel­dung der Zei­tung, die­se Tat sei am Don­ners­tag am hel­lich­tem Tag gesche­hen, son­dern ver­wei­sen auf eine Aus­füh­rung in der Nacht von Oster­mon­tag auf den dar­auf fol­gen­den Diens­tag. Klä­ren lässt sich die Tat­zeit momen­tan nicht.

Die Grün­de lie­gen eben­falls im Dun­keln. Ver­mu­tun­gen gegen in drei Rich­tun­gen. So könn­te es sich um eine poli­tisch moti­vier­te Schän­dung han­deln, denn die Chris­tus­fi­gur steht in einem klei­nen Park, in dem auch der Toten der Welt­krie­ge gedacht wird. Nahe­lie­gend ist auch eine Beschä­di­gung aus anti­re­li­giö­sen, kon­kret anti­ka­tho­li­schen Moti­ven. Es wäre auch denk­bar, dass Mate­ria­len gestoh­len wer­den soll­ten, die sich dann als nicht ver­wert­bar erwie­sen, so eine inof­fi­zi­el­le Ver­mu­tung eines im Dorf Verantwortlichen.

Ein gera­de­zu unfass­ba­rer Zufall: Bei einem Brand im Haus neben­an wur­de am Oster­sonn­tag ein 77jähriger Mann schwer ver­letzt. Diens­tag­früh ver­starb er.