Meinolf Pape: „Die Jubi­lä­ums­sai­son wird die letz­te sein“ India­ner-Urge­stein der Karl-May-Fest­spie­le in Els­pe hängt Toma­hawk an den Nagel

5. August 2013
von Redaktion

Meinolf Pape: „Die Jubi­lä­ums­sai­son wird die letz­te sein“ India­ner-Urge­stein der Karl-May-Fest­spie­le in Els­pe hängt Toma­hawk an den Nagel

Len­ne­stadt-Els­pe. Seit einem hal­ben Jahr­hun­dert steht Meinolf Pape als India­ner­häupt­ling auf der gro­ßen Natur­büh­ne in Els­pe. In die­sem Jahr fei­ert der inzwi­schen 65-jäh­ri­ge Elsper sein 50. Büh­nen­ju­bi­lä­um. Nach die­ser Sai­son wird er den Toma­hawk an den Nagel hän­gen. Das gab der Schau­spie­ler, der vor allem mit sei­nen atem­be­rau­ben­den Rit­ten, sei­ner hin­ge­bungs­vol­len Arbeit mit Pfer­den und durch action­rei­che Schlä­ge­rei­en mit Win­ne­tou, Old Shat­ter­hand und bösen Schur­ken berühmt gewor­den ist, jetzt bekannt. Der­zeit spielt Pape den Komant­schen-Häupt­ling Moka­shi in „Der Ölprinz“. Pape wird noch genau 30 Mal über eine der größ­ten Natur­büh­nen Euro­pas reiten.

 

„Das Els­pe Fes­ti­val, das wun­der­ba­re Team, die Arbeit mit den Kol­le­gen und die ver­schie­de­nen Rol­len wäh­rend der letz­ten 50 Jah­re haben mein Leben geprägt. Ich bin dank­bar für alles, was ich hier ler­nen, erle­ben und erfah­ren durf­te. Els­pe und die Karl-May-Fest­spie­le bedeu­ten mir sehr viel. Ich erin­ne­re mich an sehr vie­le schö­ne Stun­den und ein­zig­ar­ti­ge Erleb­nis­se“, erklärt Pape. Der Abschied fal­le ihm nicht leicht, aber es sei an der Zeit, die Büh­ne zu verlassen.

 

Jochen Blu­dau, Regis­seur und Dreh­buch­au­tor der Elsper Karl-May-Insze­nie­run­gen wür­digt Pape als herz­li­chen und enga­gier­ten Kol­le­gen. „Er ist ein Teil die­ser Büh­ne und wird es immer sein. Wer Meinolf Pape in sei­nen Rol­len gese­hen hat, erkennt schnell, wel­che Ener­gie, Kraft und Lei­den­schaft in ihm steckt. Er hat die Karl-May-Fest­spie­le maß­geb­lich mit­ge­prägt und ist einer der gro­ßen Erfolgs­ga­ran­ten der letz­ten Jahrzehnte.“

 

Wer Meinolf Pape noch live erle­ben möch­te, hat noch genau 30 Mal die Gele­gen­heit dazu. Am 8. Sep­tem­ber endet die dies­jäh­ri­ge Karl-May-Sai­son. Dann wird der Aus­nah­me­schau­spie­ler als Moka­shi end­gül­tig Abschied neh­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Karl-May-Fest­spie­len und zum Els­pe Fes­ti­val gibt es unter www​.els​pe​.de. Dort kön­nen auch noch Tickets für „Der Ölprinz“ erwor­ben werden.

 

Hin­ter­grund

 

Die Els­pe Fes­ti­val GmbH ist ein inha­ber­ge­führ­tes, zuschuss­frei­es Kul­tur­un­ter­neh­men und Euro­pas größ­ter rei­ner Show- und Fes­ti­val­park. Als kul­tu­rel­ler Leucht­turm der Regi­on Sauer­land / Süd­west­fa­len ist das Els­pe Fes­ti­val vor allem berühmt für sei­ne all­jähr­li­chen Karl-May-Fest­spie­le, die jähr­lich rund 180.000 Besu­cher anzie­hen. In der über fünf­zig­jäh­ri­gen Tra­di­ti­on des Unter­neh­mens haben ins­ge­samt schon mehr als 12,5 Mil­lio­nen Zuschau­er aus Nord­rhein-West­fa­len, Deutsch­land und dem angren­zen­den Aus­land die ver­schie­de­nen Shows, Kon­zer­te und Events besucht. Das rund 120.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Fest­spiel­ge­län­de lädt ins­be­son­de­re Fami­li­en zum ganz­tä­gi­gen Kul­tur- und Natur­er­leb­nis mit allen fünf Sin­nen ein. Neben der Natur­büh­ne, auf der im Rah­men der Karl-May-Fest­spie­le rund 60 pro­fes­sio­nel­le Schau­spie­ler – dar­un­ter auch zehn Jah­re lang der berühm­tes­te Win­ne­tou-Dar­stel­ler Pierre Bri­ce – und bis zu 40 Pfer­de für Span­nung, Live-Action und Unter­hal­tung sor­gen, ver­fügt das Gelän­de über eine Fes­ti­val-Hal­le und meh­re­re Loca­ti­ons im Wes­tern-Stil – jeweils mit gas­tro­no­mi­scher Rund-um-Ver­sor­gung. Das Els­pe Fes­ti­val steht für natür­li­che Live-Unter­hal­tung und kommt des­we­gen kom­plett ohne Karus­sells und Fahr­ge­schäf­te aus. Die ver­schie­de­nen Event-Loca­ti­ons bie­ten außer­halb der eige­nen Fes­ti­val-Events Begeg­nungs- und Tagungs­mög­lich­kei­ten von 20 bis zu 4.000 Personen.

 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www​.els​pe​.de.