Erneut gro­ßes Inter­es­se am The­ma Vorsorge

29. April 2014
von Redaktion

GutVorgesorgt

 

Die zwei­te Ver­an­stal­tung der Spar­kas­se Atten­dorn Len­ne­stadt-Kirch­hun­dem unter dem Titel „Gut vor­ge­sorgt – mit Zuver­sicht in die Zukunft fand erneut gro­ßen Anklang. 120 Gäs­te hat­ten sich zu der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung mit dem Titel „Gut. vor­ge­sorgt – mit Zuver­sicht in die Zukunft“ im Cari­tas-Haus in Len­ne­stadt-Alten­hun­dem eingefunden.

 

Der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Spar­kas­se, Heinz-Jörg Reich­mann, unter­strich in sei­nem Gruß­wort die Not­wen­dig­keit der Vor­sor­ge. Er wies dar­auf hin, dass der Anteil der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen an der Gesamt­be­völ­ke­rung von NRW zwi­schen 2003 und 2011 um 22 Pro­zent gestie­gen ist. Gleich­zei­tig stell­te er fest, dass die Anzahl der Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te der Bewoh­ner des Krei­ses Olpe von 2002 bis 2012 um vier Pro­zent zuge­nom­men hat, obwohl die Bevöl­ke­rung vor Ort um drei Pro­zent zurück­ge­gan­gen ist und die Anzahl der Kran­ken­haus­bet­ten in Deutsch­land um zehn Pro­zent redu­ziert wur­de. Reich­manns Fazit: “Die­ses The­ma geht uns alle an.“

 

Anschlie­ßend beleuch­te­ten drei Refe­ren­ten die Mate­rie aus unter­schied­li­chen Blick­win­keln. Rich­ter Edgar Tig­ge­mann erklär­te sehr leben­dig die recht­li­chen Grund­la­gen der Vor­sor­ge­voll­macht und der Pati­en­ten­ver­fü­gung sowie deren prak­ti­sche Bedeu­tung. Jür­gen Voß, Zen­trums­lei­ter des Cari­tas-Zen­trums Len­ne­stadt und Kirch­hun­dem, sowie Pfle­ge­dienst­lei­te­rin Mari­on Hege­ner berich­te­ten sehr ein­fühl­sam aus der täg­li­chen Pra­xis im Umgang mit pfle­ge­be­dürf­ti­gen und schwerst­kran­ken Men­schen. Sebas­ti­an Böhm, Lei­ter des Spar­kas­sen-Ver­mö­gens­ma­nage­ments in Len­ne­stadt-Alten­hun­dem, infor­mier­te anschau­lich an Hand von Bei­spie­len dar­über, was alle heu­te tun kön­nen, um sich für den Pfle­ge­fall und ande­re Lebens­ri­si­ken abzusichern.

 

Die Vor­trä­ge ent­hiel­ten reich­lich Dis­kus­si­ons­stoff und die zahl­rei­chen Gäs­te nutz­ten die Gele­gen­heit, das The­ma mit­ein­an­der wei­ter zu ver­tie­fen. Vie­le posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen spie­gel­ten das gro­ße Inter­es­se wider. Dazu Heinz-Jörg Reich­mann: „Die Reso­nanz am Abend und in den Tagen danach war über­wäl­ti­gend. Offen­bar ist vie­len Men­schen noch gar nicht klar, was im Fall der Fäl­le auf sie zukom­men kann. Die sach­kun­di­gen Vor­trä­ge der Refe­ren­ten haben daher wich­ti­ge Erkennt­nis­se gebracht.“

 

Die ers­te Ver­an­stal­tung die­ser Art hat­te die Spar­kas­se im Herbst 2013 gemein­sam mit dem Cari­tas-Zen­trum Atten­dorn aus­ge­rich­tet. Auf­grund der guten Reso­nanz hat­te der Vor­stand ent­schie­den, dass es eine Fort­set­zung geben wird.