Zwei­te Run­de star­tet: Zer­ti­fi­kat Fami­li­en-Freund­li­ches-Unter­neh­men im Hoch­sauer­land­kreis Mit Fami­li­en­be­wusst­sein attrak­tiv als Arbeit­ge­ber

29. April 2013
von Redaktion

Hoch­sauer­land­kreis. Das Zer­ti­fi­kat „Fami­li­en-Freund­li­ches-Unter­neh­men im Hoch­sauer­land­kreis“ geht in die zwei­te Run­de. Nach­dem im Dezem­ber 2012 elf Betrie­be aus­ge­zeich­net wur­den, laden die Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft Hoch­sauer­land­kreis (WFG) und das Kom­pe­tenz­zen­trum Frau und Beruf Hell­weg-Hoch­sauer­land zur Auf­takt­ver­an­stal­tung 2013 am Diens­tag, 7. Mai, 17 Uhr, in den Raum 2.1.1 der FH Süd­west­fa­len, Lin­den­stra­ße 53 in Mesche­de, ein.

 

Das Zer­ti­fi­kat „Fami­li­en-Freund­li­ches-Unter­neh­men“ bie­tet den Unter­neh­men die Mög­lich­keit, den eige­nen Betrieb fami­li­en­be­wusst zu gestal­ten und dies auch nach außen zu kom­mu­ni­zie­ren. Eine erfah­re­ne Bera­te­rin steht den Unter­neh­men im Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess zur Sei­te: Gemein­sam wer­den Lösun­gen erar­bei­tet, die auf den Betrieb zuge­schnit­ten sind. Anhand eines Kri­te­ri­en­ka­ta­logs bewer­tet die Bera­te­rin die Fami­li­en­freund­lich­keit des Betrie­bes. In drei Impuls­ver­an­stal­tun­gen wer­den wei­te­re Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten vor­ge­stellt und ver­tieft. Eine Jury ent­schei­det Ende des Jah­res über die Ver­ga­be des Zer­ti­fi­kats. Der Kos­ten­bei­trag für die Teil­nah­me rich­tet sich nach der Mit­ar­bei­ter­zahl und liegt zwi­schen 250 und 1.500 Euro.

 

Eine Befra­gung der 2012 zer­ti­fi­zier­ten Unter­neh­men ergab, dass alle Teil­neh­mer den Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess rück­bli­ckend als sinn­voll bewer­ten. „Ins­be­son­de­re den Aus­tausch unter­ein­an­der und die prak­ti­schen Bei­spie­le fami­li­en­freund­li­cher Maß­nah­men haben die Unter­neh­men als beson­ders posi­tiv und wich­tig her­vor­ge­ho­ben“, sagt Bar­ba­ra Viel­ha­ber vom gleich­na­mi­gen Büro für kom­mu­na­le Mei­nungs­for­schung. Sie hat das Ver­fah­ren im Rah­men ihres Enga­ge­ments für den Zon­ta Club Arns­berg, der den Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess auch mit einer Geld­spen­de unter­stützt, ana­ly­siert.

 

„Eine fami­li­en­freund­li­che Unter­neh­mens­kul­tur kann in allen Betrie­ben gelebt wer­den“, so Kreis­wirt­schafts­för­de­rer Micha­el Bison. Im ver­gan­ge­nen Jahr zeig­te bei­spiels­wei­se die STM Ser­vice-Team-Milch-GmbH aus Bri­lon-Thü­len, dass man auch als klei­ner Hand­werks­be­trieb mit Bereit­schafts­dienst bei der Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on die fami­liä­ren Belan­ge der Beschäf­tig­ten berück­sich­ti­gen kann. Edel­traud Wal­ter, Lei­te­rin des Kom­pe­tenz­zen­trums Frau und Beruf, ver­deut­licht: „Stu­di­en bele­gen, dass fami­li­en­freund­li­che Unter­neh­men im Wett­be­werb um Fach­kräf­te ganz klar punk­ten, denn ins­be­son­de­re für jun­ge Beschäf­tig­te ist ein gutes Arbeits­kli­ma ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um bei der Job­su­che.”

 

In der etwa ein­stün­di­gen Auf­takt­ver­an­stal­tung wer­den die Bera­te­rin, die den Pro­zess beglei­tet, und das Ver­fah­ren vor­ge­stellt. Ein im ver­gan­ge­nen Jahr zer­ti­fi­zier­tes Unter­neh­men wird sei­ne fami­li­en­freund­li­chen Maß­nah­men prä­sen­tie­ren. Inter­es­sier­te Betrie­be kön­nen sich zur Auf­takt­ver­an­stal­tung bei Car­men Kie­ser­ling, Mail carmen.kieserling@hochsauerlandkreis.de, Tele­fon 0291/94–1418, anmel­den. Wer an der Auf­takt­ver­an­stal­tung ver­hin­dert ist, kann sich trotz­dem für eine Teil­nah­me bis Frei­tag, 14. Juni, bewer­ben. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und die Bewer­bungs­un­ter­la­gen sind unter www.wfg-hsk.de erhält­lich.