Zwei Fäl­le von Trick­dieb­stahl beschäf­ti­gen die Kri­po

5. Juni 2013
von Redaktion

Bri­lon (Hoch­sauer­land) Am Diens­tag gegen 12:45 Uhr war eine 82-jäh­ri­ge Frau aus Bri­lon in der Fuß­gän­ger­zo­ne in Bri­lon unter­wegs. Die Dame wur­de von zwei jun­gen Frau­en ange­spro­chen. Die­se hiel­ten der Bri­lo­ne­rin einen Zet­tel vor, auf dem eine Werk­statt für behin­der­te Kin­der the­ma­ti­siert wur­de und baten um eine klei­ne Spen­de für die­se Werk­statt. Als die 82-Jäh­ri­ge Klein­geld aus dem Porte­mon­naie nahm, fisch­te eine der bei­den jun­gen Frau­en geschickt das Schein­geld aus einem ande­ren Fach der Geld­bör­se. Anschlie­ßend gin­gen alle Betei­lig­ten wei­ter. Erst spä­ter bemerk­te die Geschä­dig­te das Feh­len des Bar­gelds. Die bei­den „Spen­den­samm­le­rin­nen” wur­den beschrie­ben als etwa 20 bis 25 Jah­re alt mit mit­tel­lan­gem, dunk­lem Haar und süd­län­di­schem Aus­se­hen und einer dunk­le­ren Haut­far­be. Eine der bei­den Frau­en trug eine dunk­le Jacke.

 

Nur drei Stun­den spä­ter gegen 15:45 Uhr woll­te eine 78-jäh­ri­ge Frau aus War­stein in Beglei­tung von drei wei­te­ren Frau­en ein Restaurant/Cafe an der Stra­ße Am Markt betre­ten. Genau im Ein­gangs­be­reich kamen der Grup­pe drei Jugend­li­che ent­ge­gen und es kam zu einer kurz­fris­ti­gen „Drän­ge­lei” an der Ein­gangs­tür. Die­se Situa­ti­on nutz­te einer der Jugend­li­chen dazu, in die Hand­ta­sche der Frau zu grei­fen und dar­aus das Porte­mon­naie der Geschä­dig­ten zu steh­len. Dar­in befan­den sich neben Aus­weis­do­ku­men­ten auch Bar­geld.

Die drei Jugend­li­chen kön­nen ledig­lich wie folgt beschrie­ben wer­den:

alle dun­kel geklei­det, 20 Jah­re alt oder jün­ger, schwar­ze Haa­re mit süd­ost­eu­ro­päi­schem Aus­se­hen.

 

Ob es zwi­schen den bei­den Täter­grup­pen eine Ver­bin­dung gibt, ist bis­lang unklar und ist Gegen­stand der Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei. Die Ermitt­ler fra­gen: Wer hat die bei­den Per­so­nen­grup­pen am Diens­tag in Bri­lon gese­hen? Wer ist von die­sen Grup­pen ange­spro­chen wor­den? Wer kann die Beschrei­bung der Per­so­nen ergän­zen oder Anga­ben zum Auf­ent­halts­ort machen? Hin­wei­se bit­te an die Poli­zei Bri­lon unter der Tele­fon­num­mer 02961–90200.

 

Der Poli­zei ist ins­be­son­de­re die Vor­ge­hens­wei­se der soge­nann­ten „Spen­den­samm­ler” bekannt. Kreis­weit kommt es immer wie­der zu sol­chen oder ähn­lich gela­ger­ten Fäl­len. Dabei bit­ten meis­tens Frau­en aus Ost­eu­ro­pa über­wie­gend älte­re Mit­men­schen um Spen­den.

 

Emp­foh­len wird, den Wün­schen nach Spen­den kei­nes­falls nach­zu­ge­hen.

Der angeb­li­che Zweck der Spen­den ist regel­mä­ßig fin­giert und die Spen­den­bit­te wird für Dieb­stäh­le aus­ge­nutzt. Las­sen Sie sich nicht umar­men und hal­ten Sie Abstand zu den Per­so­nen. Ach­ten Sie auf Wert­ge­gen­stän­de in Ihrer Klei­dung und in Taschen. Machen Sie sich erfor­der­li­chen­falls laut ihrer Umge­bung bemerk­bar und len­ken Sie die Auf­merk­sam­keit wei­te­rer Pas­san­ten auf sich. Spen­den Sie nur an Insti­tu­tio­nen oder Orga­ni­sa­tio­nen, die Ihnen bekannt sind und die Mög­lich­keit bie­ten, die Spen­den zu über­wei­sen.