Zahl der fest­ge­stell­ten Dro­gen- und Alko­hol­ver­stö­ße erneut gestie­gen Leich­ter Anstieg bei Geschwindigkeitsverstößen

21. März 2013
von Redaktion
Foto: Pressestelle HSK

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Hoch­sauer­land­kreis. Der Fach­dienst Ver­kehrs­ord­nungs­wid­rig­kei­ten des Hoch­sauer­land­krei­ses weist in sei­ner Sta­tis­tik für 2012 erneut eine gestie­ge­ne Zahl der fest­ge­stell­ten Dro­gen- und Alko­hol­ver­stö­ße aus. Muss­ten im Jahr 2011 „nur“ 191 Alko­hol- und Dro­gen­de­lik­te geahn­det wer­den, so waren es im Jahr 2012 ins­ge­samt 236 Verstöße.

 

Die Fall­zah­len bei Geschwin­dig­keits­über­schrei­tun­gen stie­gen nur leicht an. So wur­den 2012 durch die eige­ne Geschwin­dig­keits­über­wa­chung 92.972 Ver­fah­ren (davon 36.552 mobil, 32.009 sta­tio­när und 24.411 Leivtec) ein­ge­lei­tet. Gegen­über 2011 ist dies eine Stei­ge­rung um 1.150 Fäl­le (2011 ins­ge­samt 91.822, davon 45.156 mobil, 30.620 sta­tio­när und 16.046 Leivtec).

 

Die höchs­te gemes­se­ne Geschwin­dig­keits­über­schrei­tung der kreis­ei­ge­nen Über­wa­chung betrug im Jahr 2012 70 km/​h und wur­de in Bri­lon-Wald auf der Kor­ba­cher Stra­ße fest­ge­stellt. Hier ist Tem­po 50 km/​h erlaubt und der Pkw war mit 120 km/​h unter­wegs. Der zwei­te Platz wur­de mit einer Geschwin­dig­keit von 138 km/​h bei erlaub­ten 70 km/​h in Mesche­de am Hen­ne­see auf der B 55 erreicht. Platz drei beleg­te ein Pkw in Mesche­de-Olpe auf der L 541, Ober­ber­ger Stra­ße, wo die Mess­an­la­ge eine Geschwin­dig­keit von 117 km/​h bei erlaub­ten 50 km/​h zeigte.

 

Bei der Poli­zei war der Spit­zen­rei­ter in Schmal­len­berg-Hun­de­sos­sen außer­orts auf der B 236 mit 154 km/​h 84 km/​h zu schnell. Inner­orts betrug die höchs­te Geschwin­dig­keit 108 km/​h bei erlaub­ten 50 km/​h in Schmal­len­berg auf der K 32. Auf der Auto­bahn wur­de der schnells­te Ver­kehrs­sün­der mit 188 km/​h bei erlaub­ten 100 km/​h in Arns­berg am Tun­nel Uen­trop auf der BAB 46 in Fahrt­rich­tung Bri­lon gemessen.

 

Zusätz­lich zu den Geschwin­dig­keits­ver­stö­ßen wur­den im Jahr 2012 ins­ge­samt 1.347 Han­dy­ver­stö­ße und 1.082 Gurtver­stö­ße geahn­det. 2011 waren es noch 1.605 Han­dy­ver­stö­ße (Sen­kung um 258 Ver­fah­ren) und 1.346 Gurtver­stö­ße (Sen­kung um 264 Verfahren).

 

Die von der kreis­ei­ge­nen Über­wa­chung fest­ge­stell­ten Geschwin­dig­keits­ver­stö­ße, die von LKW-Fah­rern began­gen wur­den, ist im ver­gan­ge­nen Jahr leicht gesun­ken. 2011 waren es 2.404 ein­ge­lei­te­te Ver­fah­ren. 2012 sank die Zahl um 264 auf 2.140.

 

Die Zahl der auf­er­leg­ten Fahr­ten­bü­cher ist im letz­ten Jahr nach einer Sen­kung im Vor­jahr wie­der ange­stie­gen. So gab es im Jahr 2010 73 Ver­fah­ren, 2011 54 und schließ­lich 2012 66 Verfahren.