Welt-Aids-Tag: früh­zei­ti­ge Dia­gno­se wich­tig HIV-Test­wo­che im Gesund­heits­amt Mesche­de

19. November 2018
von Redaktion

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Hoch­sauer­land­kreis. Die AIDS-Bera­tung des Hoch­sauer­land­krei­ses (HSK) bie­tet in der Zeit von Mon­tag, 26. Novem­ber, bis Frei­tag, 30.November, im Rah­men einer HIV-Test­wo­che die Mög­lich­keit eines anony­men und kos­ten­lo­sen HIV-Tests an. Ein Ter­min zum Test ist nicht erfor­der­lich. Inter­es­sier­te kön­nen zu den übli­chen Öff­nungs­zei­ten in das Gesund­heits­amt Mesche­de kom­men und sich tes­ten las­sen. Wer in der Test­wo­che zeit­lich ver­hin­dert ist, hat jeder­zeit die Mög­lich­keit, nach vor­he­ri­ger Ter­min­ver­ein­ba­rung, einen HIV-Test zu einem ande­ren Zeit­punkt im Gesund­heits­amt durch­füh­ren zu las­sen.

 

„Eine früh­zei­ti­ge Dia­gno­se von HIV ist wich­tig, um mög­lichst zeit­nah eine wirk­sa­me Behand­lung in die Wege zu lei­ten.” Dar­auf weist Huber­tus Mar­tin, AIDS-Bera­ter am Gesund­heits­amt des HSK hin. „Schät­zun­gen des Robert-Koch-Insti­tuts aus dem Jahr 2016 gehen davon aus, dass allein in Nord­rhein-West­fa­len ca. 2600 Per­so­nen leben, die nichts von ihrer HIV-Infek­ti­on wis­sen”, erklärt der AIDS-Bera­ter.

 

HIV ist unter einer wirk­sa­men Behand­lung sexu­ell nicht über­trag­bar, da eine wirk­sa­me HIV-The­ra­pie die Anzahl der Viren im Kör­per so stark ver­min­dert, dass die Viren nicht mehr mess­bar sind. Men­schen mit HIV kön­nen dank der Behand­lungs­er­fol­ge rela­tiv beschwer­de­frei leben und errei­chen ein nahe­zu glei­ches Lebens­al­ter wie Men­schen ohne HIV-Infek­ti­on. Sie kön­nen an der Gesell­schaft teil­ha­ben, arbei­ten, ihre Sexua­li­tät ohne Angst leben und auf natür­li­chem Weg Eltern wer­den.

 

Anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Welt-Aids-Tages am Sams­tag, 1. Dezem­ber, wer­den in eini­gen Gast­stät­ten und Knei­pen beson­de­re Bier­de­ckel aus­ge­legt. Die­se wei­sen auf einer Sei­te auf die nächs­te Bera­tungs­stel­le hin und auf der ande­ren Sei­te befin­det sich ein Rezept für einen alko­hol­frei­en Cock­tail. Die­se lan­des­wei­te Akti­on wird vom Minis­te­ri­um für Arbeit, Gesund­heit und Sozia­les des Lan­des NRW geför­dert.

 

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu HIV/AIDS und Testan­ge­bo­ten steht ihnen die AIDS-Bera­tung des Gesund­heits­am­tes des HSK unter der Tele­fon­num­mer 0291/94–4711 oder per Email unter fsg@hochsauerlandkreis.de zur Ver­fü­gung.