„Was­ser­or­te“ in Süd­west­fa­len ausgezeichnet

25. März 2014
von Redaktion
 Bildunterschrift 1: NRW-Umweltminister Johannes Remmel (2.v.r.) informierte sich über die vielen ehrenamtlichen Projekte (mit Dirk Glaser (l.), dem Bürgermeister der Gemeinde Eslohe, Stephan Kersting (2.v.l.), der Landrätin des Kreises Soest, Eva Irrgang (3.v.l.) und dem Landrat des Hochsauerlandkreises, Dr. Karl Schneider (r.)


Bild­un­ter­schrift 1: NRW-Umwelt­mi­nis­ter Johan­nes Rem­mel (2.v.r.) infor­mier­te sich über die vie­len ehren­amt­li­chen Pro­jek­te (mit Dirk Gla­ser (l.), dem Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Eslo­he, Ste­phan Kers­t­ing (2.v.l.), der Land­rä­tin des Krei­ses Soest, Eva Irr­gang (3.v.l.) und dem Land­rat des Hoch­sauer­land­krei­ses, Dr. Karl Schnei­der (r.)

NRW-Umweltminister Johannes Remmel zeichnete 19 ehrenamtliche Projekte im Rahmen der Aktion „59 plus x Wasserorte an Flüssen und Bächen in Südwestfalen“ aus

NRW-Umwelt­mi­nis­ter Johan­nes Rem­mel zeich­ne­te 19 ehren­amt­li­che Pro­jek­te im Rah­men der Akti­on „59 plus x Was­ser­or­te an Flüs­sen und Bächen in Süd­west­fa­len“ aus

Eslo­he / Süd­west­fa­len,  März 2014.  Städ­te und Dör­fer am Was­ser? Nahe­zu über­all in Süd­west­fa­len: Das Was­ser spielt für die gesam­te Regi­on eine enorm wich­ti­ge Rol­le. Des­halb wur­den und wer­den im Rah­men der Regio­na­le-Akti­on „59 plus x Was­ser­or­te an Flüs­sen und Bächen in Süd­west­fa­len“ aus allen Städ­ten und Gemein­den gute Bei­spie­le gesucht, die einen nach­hal­ti­gen, inno­va­ti­ven und bei­spiel­haf­ten Umgang mit den Quel­len, Bächen und Flüs­sen der Regi­on auf­zei­gen. Ein zen­tra­ler Bestand­teil dabei ist die Ein­bin­dung von Ver­ei­nen und Bür­ger­schaft, also von ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment. Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tages des Was­sers zeich­ne­te jetzt der Minis­ter für Kli­ma­schutz, Umwelt, Land­wirt­schaft, Natur- und Ver­brau­cher­schutz des Lan­des NRW, Johan­nes Rem­mel, in Eslo­he die­se „Was­ser­or­te“ in Süd­west­fa­len aus. „Das Was­ser ist prä­gend für die Regi­on Süd­west­fa­len, denn zum einen ist es ein wich­ti­ger Bestand­teil der Indus­trie­ge­schich­te, zum ande­ren stellt es eine Lebens­ader der bio­lo­gi­schen Viel­falt dar. Süd­west­fa­len ist Modell­re­gi­on dafür, wie es gelin­gen kann, die Gewäs­ser wie­der leben­dig zu machen. Vie­le klei­ne Pro­jek­te von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern tra­gen dazu bei, die gro­ße Auf­ga­be der Umset­zung der EU-Was­ser­rah­men­richt­li­nie zu bewäl­ti­gen“, sag­te Minis­ter Rem­mel. „Bei vie­len Pro­jek­ten der Regio­na­le 2013 geht es auch um das The­ma Was­ser – zum Bei­spiel im Zusam­men­hang mit Stadt- oder Dorf­ent­wick­lung, mit Tou­ris­mus und mit Natur- und Arten­schutz. Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment wie im Rah­men der Akti­on ‚59 plus x Was­ser­or­te in Süd­west­fa­len’ macht hier vie­les erst mög­lich“, ergänz­te Eva Irr­gang, Land­rä­tin des Krei­ses Soest und der­zei­ti­ge Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der Süd­west­fa­len Agen­tur. „Immer mehr Men­schen kom­men zu den Gewäs­sern in Süd­west­fa­len, wol­len sie erle­ben und ihre Frei­zeit hier ver­brin­gen. Daher sind im Rah­men der Regio­na­le 2013 sol­che Pro­jek­te wie die Frei­le­gung der Hen­ne und der Hen­ne­park in Mesche­de umge­setzt wor­den. Die Lebens­qua­li­tät in Süd­west­fa­len wird dadurch nach­hal­tig gestei­gert“, sag­te der Land­rat des Hoch­sauer­land­krei­ses, Dr. Karl Schneider.

Lara Teworte (r.) erläutert NRW-Umweltminister Johannes Remmel (l.) ihr Projekt „Bachfreilegung Oestricher Bach“.

Lara Tewor­te (r.) erläu­tert NRW-Umwelt­mi­nis­ter Johan­nes Rem­mel (l.) ihr Pro­jekt „Bach­frei­le­gung Oestri­cher Bach“.

Akti­on bil­det ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Umgang mit Was­ser­or­ten ab Bei der Akti­on, wel­che im Rah­men der Regio­na­le 2013 umge­setzt und durch das Lan­des­pro­gramm „Leben­di­ge Gewäs­ser“ geför­dert wird, wer­den beson­de­re Was­ser­or­te erfasst, die für eine Kom­mu­ne prä­gend sind und einen bei­spiel­haf­ten, ver­ant­wor­tungs­vol­len und nach­hal­ti­gen Umgang mit dem Was­ser auf­zei­gen. Der Viel­falt der Pro­jekt­bei­spie­le waren dabei kei­ne Gren­zen gesetzt: Bei­spie­le bau­li­cher Art wur­den genau so erfasst wie Ansät­ze zum nach­hal­ti­gen Umgang mit Tie­ren und Pflan­zen der Flüs­se und Bäche. Auch die The­men Umwelt und Bil­dung sowie die künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Fließ­ge­wäs­ser spiel­ten eine Rol­le. Wich­tig war dabei, dass es sich um Mit­mach-Pro­jek­te han­del­te: Schu­len und Kin­der­gär­ten konn­ten sich eben­so betei­li­gen wie Grup­pen, Initia­ti­ven sowie Ver­ei­ne. Auch Kom­mu­nen konn­ten sich für die Akti­on bewer­ben, sofern sich ihre Vor­ha­ben auf eine Part­ner­schaft mit bür­ger­schaft­li­chem Enga­ge­ment grün­de­ten und bei­spiel­haft für inno­va­ti­ve Lösun­gen stan­den. „In vie­len Städ­ten und Dör­fern haben Gewäs­ser ihren Platz im Orts­bild zurück gewon­nen – auch dank des ehren­amt­li­chen Ein­sat­zes. Wir möch­ten die­sem Enga­ge­ment in unse­rer Regi­on eine öffent­li­che Platt­form bie­ten. Damit soll ver­deut­licht wer­den, dass es nicht immer gro­ße und teu­re Lösun­gen sein müs­sen, son­dern dass auch durch krea­ti­ve Ideen von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern Posi­ti­ves für die Gewäs­ser und damit für die Lebens­qua­li­tät in Süd­west­fa­len bewirkt wer­den kann“, sagt Dirk Gla­ser, Geschäfts­füh­rer der Süd­west­fa­len Agen­tur. „Mit der heu­ti­gen Aus­zeich­nung der Teil­neh­mer durch Minis­ter Rem­mel ist die Akti­on jedoch noch lan­ge nicht abge­schlos­sen. Viel­mehr wol­len wir hier­durch einen regen Aus­tausch der bis­lang 62 Was­ser­or­te in unse­rer Regi­on errei­chen. Hin­ter­grund der Akti­on ist die Umset­zung der Euro­päi­schen Was­ser­rah­men­richt­li­nie, die noch bis 2027 läuft. Wir möch­ten vie­le Men­schen für die Mög­lich­keit des För­der­pro­gramms ‚Leben­di­ge Gewäs­ser’ sen­si­bi­li­sie­ren und gleich­zei­tig deut­lich machen, dass Was­ser ganz viel mit Lebens­qua­li­tät zu tun hat“, ergänzt Dr. Mar­grit Pro­has­ka-Hoch, Pro­jekt­ver­ant­wort­li­che bei der Süd­west­fa­len Agen­tur. Dem­nächst sol­len eine Publi­ka­ti­on und eine digi­ta­le Kar­te aller Was­ser­or­te in Süd­west­fa­len erscheinen.

Bild­un­ter­schrift 1: NRW-Umwelt­mi­nis­ter Johan­nes Rem­mel (2.v.r.) infor­mier­te sich über die vie­len ehren­amt­li­chen Pro­jek­te (mit Dirk Gla­ser (l.), dem Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Eslo­he, Ste­phan Kers­t­ing (2.v.l.), der Land­rä­tin des Krei­ses Soest, Eva Irr­gang (3.v.l.) und dem Land­rat des Hoch­sauer­land­krei­ses, Dr. Karl Schnei­der (r.) Bild­un­ter­schrift 2: NRW-Umwelt­mi­nis­ter Johan­nes Rem­mel zeich­ne­te 19 ehren­amt­li­che Pro­jek­te im Rah­men der Akti­on „59 plus x Was­ser­or­te an Flüs­sen und Bächen in Süd­west­fa­len“ aus. Bild­un­ter­schrift 3: Lara Tewor­te (r.) erläu­tert NRW-Umwelt­mi­nis­ter Johan­nes Rem­mel (l.) ihr Pro­jekt „Bach­frei­le­gung Oestri­cher Bach“.

Hin­ter­grund
 Die Süd­west­fa­len Agen­tur GmbH steu­ert im Auf­trag der fünf Krei­se und der 59 Städ­te und Gemein­den die REGIO­NA­LE 2013. Die Agen­tur wur­de im April 2008 gegrün­det und setzt die Pro­zes­se und Auf­ga­ben der Regio­na­le ope­ra­tiv um. Die REGIO­NA­LE 2013 ist ein Struk­tur­för­der­wett­be­werb des Lan­des NRW, der im Rhyth­mus von drei Jah­ren einer Regi­on die Chan­ce bie­tet, sich zu pro­fi­lie­ren und Poten­tia­le stär­ker zu kom­mu­ni­zie­ren. Die Süd­west­fa­len Agen­tur setzt zudem zusam­men mit dem Ver­ein „Wirt­schaft für Süd­west­fa­len“ und den Krei­sen das Regio­nal­mar­ke­ting um.