Ver­such­ter Trick­dieb­stahl durch angeb­li­che Spen­den­samm­le­rin­nen

18. Dezember 2012
von Redaktion

Mesche­de  Am Frei­tag der zurück­lie­gen­den Woche kam es in Mesche­de zu einem ver­such­ten Trick­dieb­stahl. Eine 61jährige Frau aus Mesche­de wur­de auf dem Park­platz eines Super­markts an der Le-Puy-Stra­ße von einer jun­gen Frau ange­spro­chen, die um eine Spen­de für behin­der­te Men­schen bat. Als die Ange­spro­che­ne ihr Porte­mon­naie her­aus­hol­te und der ver­meint­li­chen Spen­den­samm­le­rin einen Geld­be­trag spen­den woll­te, hielt die­se der Frau ein Klemm­brett so vor das Gesicht, dass die Sicht auf die Geld­bör­se ver­deckt war. Zeit­gleich trat eine zwei­te jun­ge Frau hin­zu und ver­such­te Schein­geld aus dem Porte­mon­naie zu steh­len.

 

Als die Mesche­de­rin dies bemerk­te, zog sie sofort ihre Geld­bör­se weg, ent­riss dem ers­ten Mäd­chen den gespen­de­ten Geld­schein und begann laut zu schrei­en. Dar­auf­hin rann­ten die bei­den Täte­rin­nen weg, so dass die­se durch die gute Reak­ti­on der Geschä­dig­ten kei­ne Beu­te machen konn­ten.

 

Weni­ge Minu­ten spä­ter konn­te die hin­zu­ge­zo­ge­ne Poli­zei Mesche­de vier jun­ge Mäd­chen bezie­hungs­wei­se jun­ge Frau­en im Umfeld des Tat­orts fin­den. Es han­delt sich um Frau­en im Alter von 17 bis 23 Jah­ren. Alle stam­men aus Rumä­ni­en und haben einen Wohn­sitz in Dort­mund. Ein Straf­ver­fah­ren wur­de ein­ge­lei­tet. Die Per­so­nen­be­schrei­bung der Geschä­dig­ten deckt sich mit die­ser Grup­pe.

 

Die von der Geschä­dig­ten geschil­der­te Vor­ge­hens­wei­se ist der Poli­zei in Nord­rhein-West­fa­len bes­tens bekannt (wir berich­te­ten mehr­fach). Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Prä­ven­ti­ons­hin­wei­se unter www.polizei.nrw.de und www.polizei-beratung.de.