Ver­kehrs­ver­stö­ße durch land­wirt­schaft­li­che Fahr­zeu­ge

1. August 2016
von Redaktion

landwHoch­sauer­land­kreis  Die Poli­zei im Hoch­sauer­land­kreis kon­trol­liert regel­mä­ßig auch land­wirt­schaft­li­che Fahr­zeu­ge und weist dar­auf­hin, dass es in die­sem Bereich immer wie­der zu ver­kehrs­recht­li­chen Ver­stö­ßen kommt.
 
So ist zum Bei­spiel die Zulas­sungs­frei­heit an diver­se Bedin­gun­gen geknüpft ist. Ein von der Zulas­sung befrei­ter Anhän­ger muss mit einem
„25 km/h-Schild” und einem Wie­der­ho­lungs­kenn­zei­chen aus­ge­stat­tet sein. Außer­dem darf der Anhän­ger nur für land- und forst­wirt­schaft­li­che Zwe­cke genutzt wer­den. Die Betriebs­ge­schwin­dig­keit darf 25 km/h nicht über­schrei­ten. Aktu­ell wur­de die­se Bedin­gung durch einen 26 jäh­ri­gen Mesche­der im Ern­te­ein­satz, miss­ach­tet. Die­ser wur­de in Oeven­trop mit einer Geschwin­dig­keit von 57 km/h gemes­sen. Bei Erlö­schen der Zulas­sungs­frei­heit müs­sen die Anhän­ger ver­si­chert und ver­steu­ert sein. Ver­stö­ße dage­gen sind kei­ne Baga­tell­de­lik­te, son­dern Ver­kehrs­straf­ta­ten die von der Staats­an­walt­schaft ver­folgt wer­den.
 
Den Beam­ten fal­len auch immer wie­der land­wirt­schaft­li­che Anhän­gern auf, wel­che sich in einem schlech­ten, tech­ni­schen Zustand befin­den.
Durch die Zulas­sungs­frei­heit ent­fällt die Haupt­un­ter­su­chung, was jedoch nicht zur ord­nungs­ge­mä­ßen War­tung und Pfle­ge der Anhän­ger füh­ren darf. Der Ver­kehrs­dienst kann unter ande­rem von selbst­ge­bau­ten Brems­an­la­ge und über 30 Jah­re alten Rei­fen berich­ten.
 
Die Poli­zei wird auch wei­ter­hin geziel­te Kon­trol­len von land­wirt­schaft­li­chen Fahr­zeu­gen durch­füh­ren