Ver­kehrs­un­fall mit Todes­fol­ge auf der B 7

4. April 2014
von Redaktion

VU B 7 Rösenbeck 3 VU-B-7-Rösenbeck-1800Bri­lon. Die Feu­er­wehr Bri­lon war am heu­ti­gen Mor­gen bei einem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf der B 7 an der Rösen­be­cker Höhe im Ein­satz. Dort waren kurz nach 6 Uhr zwei PKW fron­tal zusam­men gesto­ßen. Ein 47-jäh­ri­ger Fahr­zeug­füh­rer war in sei­nem PKW ein­ge­klemmt und muss­te von der Feu­er­wehr mit hydrau­li­schem Ret­tungs­ge­rät aus sei­nem Fahr­zeug befreit wer­den. Trotz schnel­ler Ver­sor­gung durch einen Not­arzt, der zufäl­lig vor Ort war, kam für ihn jede Hil­fe zu spät. Der 19-jäh­ri­ge Fah­rer des ande­ren PKW wur­de schwer ver­letzt ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert. Die Feu­er­wehr unter­stütz­te nach­fol­gend die Räu­mung der Unfallstelle.

Die Lösch­grup­pen Mad­feld, Rösen­beck, Thü­len sowie der Lösch­zug Bri­lon waren im Ein­satz. Die B 7 war für die Dau­er der Ber­gungs­ar­bei­ten und der Unfall­auf­nah­me bis gegen 11.00 Uhr gesperrt.

Zur Unfall­ur­sa­che lie­gen der Feu­er­wehr kei­ne Anga­ben vor.

Poli­zei­be­richt:

Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall auf der B 7 zwi­schen Bri­lon und Marsberg

 

Bri­lon (ots) – Am Frei­tag­mor­gen gegen 06:00 Uhr kam es auf der Bun­des­stra­ße 7 zwi­schen Bri­lon und Mars­berg auf Höhe von Rösen­beck zu einem fol­gen­schwe­ren Ver­kehrs­un­fall. Ein 19 Jah­re alter Fahr­an­fän­ger war mit sei­nem Wagen auf der Stre­cke unter­wegs und woll­te in Rich­tung Mars­berg. Ein 47 Jah­re alter Auto­fah­rer fuhr in der Gegen­rich­tung. Im Bereich „Rösen­be­cker Loch” muss­te der 19-Jäh­ri­ge eine Rechts­kur­ve durch­fah­ren, fuhr jedoch aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che gera­de­aus und geriet so auf den Stra­ßen­teil des Gegen­ver­kehrs. Der Ent­ge­gen­kom­men­de ver­such­te noch zu brem­sen, konn­te den Unfall aber nicht mehr ver­hin­dern. Bei­de Pkw prall­ten fron­tal gegeneinander.

Dabei wur­de der 47-jäh­ri­ge Mann so schwer ver­letzt, dass er noch am Unfall­ort starb. Der Fahr­an­fän­ger wur­de eben­falls schwer ver­letzt. Er wur­de vom Ret­tungs­dienst in ein Kran­ken­haus gebracht. Die bei­den in den Unfall ver­wick­le­ten Män­ner stam­men aus Mars­berg. Bei­de Pkw wur­den beschä­digt. Der Sach­scha­den liegt bei unge­fähr 5.000,- Euro.

 

Für die Dau­er der Unfall­auf­nah­me muss­te die Bun­des­stra­ße 7 kom­plett gesperrt wer­den. Der Ver­kehr wur­de über Rösen­beck umge­lei­tet. Die Sper­rung konn­te um gegen 11:00 Uhr wie­der auf­ge­ho­ben werden.

 

Das Ver­kehrs­kom­mis­sa­ri­at hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Durch die Staats­an­walt­schaft Arns­berg wur­de ein Rekon­struk­ti­ons­gut­ach­ten in Auf­trag gege­ben. Die bei­den betei­lig­ten Autos wur­den als Beweis­mit­tel sichergestellt.

 

Nach wie vor ist die Grup­pe der „Jun­gen Erwach­se­nen” zwi­schen 18 und 24 Jah­ren über­pro­por­tio­nal oft an schwe­ren Ver­kehrs­un­fäl­len im Hoch­sauer­land­kreis betei­ligt. Im Jahr 2013 waren „Jun­ge Erwachsene”

bei fast jedem vier­ten Ver­kehrs­un­fall betei­ligt, bei dem eine Per­son ver­letzt wurde.