Urkun­den für IBB: „Dan­ke­schön“ für Unter­stüt­zung bei den „Stol­per­stei­nen“

8. Juli 2013
von Redaktion
Foto: Unterstützung für die „Stolpersteine“: Mechthild Thoridt (re.) und Wilfried Oertel (li.) überreichten Dankurkunden an den IBB, die dessen Leiter Marc Böhm (2. v. re.)  und Markus Hoffmann entgegennahmen. Bildnachweis: Stadt Meschede

Foto: Unter­stüt­zung für die „Stol­per­stei­ne“: Mecht­hild Tho­ridt (re.) und Wil­fried Oer­tel (li.) über­reich­ten Dank­ur­kun­den an den IBB, die des­sen Lei­ter Marc Böhm (2. v. re.) und Mar­kus Hoff­mann ent­ge­gen­nah­men. Bild­nach­weis: Stadt Meschede

Mesche­de. Vie­le Men­schen haben dar­an mit­ge­wirkt, dass in Mesche­de „Stol­per­stei­ne“ ver­legt wer­den konn­ten. Die klei­nen Mes­sing­ta­feln erin­nern an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger jüdi­schen Glau­bens, die wäh­rend der NS-Dik­ta­tur aus ihrer Hei­mat­stadt depor­tiert und in Ver­nich­tungs­la­gern ermor­det wur­den. Auch das Team des Inte­grier­ten Bau­be­triebs­ho­fes (IBB) hat sei­nen Bei­trag zu den „Stol­per­stei­nen“ geleistet.

Als Dan­ke­schön über­reich­ten Mecht­hild Tho­ridt und Pfar­rer i.R. Wil­fried Oer­tel vom Inter­frak­tio­nel­len Arbeits­kreis „Stol­per­stei­ne“ Urkun­den an die Hel­fer – für den IBB nah­men des­sen Lei­ter Marc Böhm und Mar­kus Hoff­mann die Doku­men­te ent­ge­gen. Mecht­hild Tho­ridt: „Bei der tech­ni­schen Umset­zung sind wir her­vor­ra­gend vom IBB unter­stützt wor­den.“ Doch auch sonst habe es von den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sehr viel Rücken­de­ckung gege­ben – Wil­fried Oer­tel: „Wir haben immer wie­der Rück­mel­dun­gen erhal­ten, dass das Pro­jekt eine ‚gute Sache‘ ist.“ Auch die Zusam­men­ar­beit mit den hei­mi­schen Schu­len sowie den Kir­chen sei sehr gelun­gen. Ins­ge­samt sechs Stol­per­stei­ne wur­den in der Mesche­der Kern­stadt ver­legt, fünf wei­te­re in Wennemen.

Marc Böhm wür­digt das Pro­jekt des Inter­frak­tio­nel­len Arbeits­krei­ses: „Die ‚Stol­per­stei­ne‘ sind ein Pro­jekt, das wirk­lich Aner­ken­nung erfah­ren hat.“ Auch die wei­te­re Erin­ne­rung an das jüdi­sche Leben in Mesche­de wol­le der IBB unter­stüt­zen. Zum Bei­spiel wer­de durch die Ein­rich­tung des Hen­ne­parks der Jüdi­sche Fried­hof wie­der stär­ker für die Öffent­lich­keit wahr­nehm­bar. Marc Böhm: „In Kür­ze wer­den wir den Unter­wuchs im unte­ren Bereich des Fried­hofs ent­fer­nen, so dass er vom Hen­ne­park aus wie­der bes­ser sicht­bar wird.“

Über das Pro­jekt „Stol­per­stei­ne“ in Mesche­de gibt es eine aus­führ­li­che Doku­men­ta­ti­on. Inter­es­sier­te haben die Mög­lich­keit, sie bei Mecht­hild Tho­ridt (Tel. 0291/2000816) oder Wil­fried Oer­tel (Tel. 0291/52863) zu bekommen.