Sun­dern – Mesche­de: Nach­trag zur Fest­nah­me von vier Tat­ver­däch­ti­gen am Mon­tag

30. Januar 2013
von Redaktion

Nach­trag zur Fest­nah­me von vier Tat­ver­däch­ti­gen am Mon­tag

polizeiwagenSundern/Meschede (Hoch­sauer­land)  Am Mon­tag wur­den in Sun­dern meh­re­re Män­ner dabei über­rascht, wie sie gera­de in eine Fir­ma in Sun­dern ein­bre­chen woll­ten (wir berich­te­ten am 28. Janu­ar 2013). Im Rah­men von umfang­rei­chen Fahn­dungs­maß­nah­men der Poli­zei konn­ten vier Tat­ver­däch­ti­ge im Bereich Mesche­de-Frei­en­ohl und Sun­dern vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den.

Ermitt­lun­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei führ­ten dazu, dass den vier beschul­dig­ten Rumä­nen im Alter zwi­schen 22 und 40 Jah­ren meh­re­re Ein­brü­che vom zurück­lie­gen­den Wochen­en­de im Raum Sun­dern vor­ge­wor­fen wer­den. Am Diens­tag­nach­mit­tag bean­trag­te die Staats­an­walt­schaft Arns­berg Haft­be­feh­le gegen alle vier Män­ner. Haft­rich­ter am Amts­ge­richt in Arns­berg folg­ten dem Antrag und ord­ne­ten gegen die Beschul­dig­ten Unter­su­chungs­haft an. Die Ermitt­lun­gen der Kri­po dau­ern an.

wir berich­te­ten:

Hub­schrau­ber und Poli­zei­hund in Mesche­de und Sun­dern im Ein­satz

Ein­bruch in Fir­ma in Ste­mel – umfang­rei­che Fahn­dungs­maß­nah­men der Poli­zei füh­ren zu Täter­fest­nah­men

Sun­dern Ste­melMesche­de Frenk­hau­sen / Frei­en­ohl (Hoch­sauer­land)- Am Mon­tag gegen 0:20 Uhr mel­de­te ein Zeu­ge der Poli­zei einen ver­mut­li­chen Ein­bruch bei einer metall­ver­ar­bei­ten­den Fir­ma in Ste­mel an der Frank­fur­ter Stra­ße. Sofort ein­ge­setz­te Kräf­te der Poli­zei stell­ten auch Ein­bruch­spu­ren an dem Fir­men­ge­bäu­de fest:

Meh­re­re Schei­ben waren ein­ge­schla­gen wor­den und ein Tor ins Gebäu­de­in­ne­re war geöff­net wor­den.

Zunächst konn­ten die Täter flie­hen. Durch den Ein­satz eines Poli­zei­hub­schrau­bers und der Dienst­hün­din “Nova” konn­te gegen 02:30 Uhr einer der Täter im Bereich Frei­en­ohl am Ufer der Ruhr gestellt und vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den. Der nach der über zwei­stün­di­gen Flucht total ent­kräf­te­te Tat­ver­däch­ti­ge muss­te von der Feu­er­wehr mit einem Schlauch­boot über den Fluss zum ande­ren Ufer gebracht wer­den, da er nicht mehr in der Lage war, die stei­le Böschung an der ursprüng­li­chen Sei­te zu erklim­men. Augen­schein­lich waren ihm sowohl die Poli­zei­be­am­ten als auch die Dienst­hün­din kon­di­tio­nell über­le­gen.

 

Im wei­te­ren Ver­lauf der Fahn­dungs­maß­nah­men, an der sich neben Kräf­ten der Poli­zei Hoch­sauer­land­kreis auch Beam­te aus benach­bar­ten Kreis­po­li­zei­be­hör­den betei­lig­ten, gelang es der Poli­zei gegen 07:00 Uhr, wei­te­re drei Täter im Bereich Sun­dern fest­zu­neh­men.

 

Bei den vier fest­ge­nom­me­nen Tätern han­delt es sich Män­ner mit Her­kunft aus dem ost­eu­ro­päi­schen Raum. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men, die­se dau­ern an.