Sun­dern: Ber­lin – immer eine Rei­se wert – SGS-Team auf Platz 6

27. April 2013
von Redaktion

Sun­dern (Hoch­sauer­land) Ganz nach oben hat es zwar nicht gereicht, aber die Schul­mann­schaft des Städ­ti­schen Gym­na­si­ums Sun­dern (SGS) reist mit einem sehr vor­zeig­ba­ren 6. Platz in der Tasche zurück aus der Bun­des­haupt­stadt ins Sauer­land. Nach dem Ein­zug ins Vier­tel­fi­na­le ges­tern (2:0 gegen Thü­rin­gen) war­te­te heu­te auf das Team ein ech­ter Kra­cher, näm­lich das Schul- und Leis­tungs­zen­trum Ber­lin. Völ­lig befreit spiel­te das Team aus NRW auf, führ­te sogar bis zum 13:12 im ers­ten Satz. Doch dann demons­trier­ten die Ber­li­ner Mädels (ste­hen im Fina­le) ihr gan­zes Kön­nen und lie­ßen dem Team des SGS kei­ne Chan­ce. Ein deut­li­ches 0:2 ließ den (klei­nen) Traum vom Halb­fi­na­le plat­zen. Doch: kein Grund in den Sand zu ste­cken. Viel­mehr Chan­ce und Pflicht, erho­be­nen Haup­tes wei­ter zu machen. Und das gelang auch. Im Kreuz­ver­gleich um den Ein­zug in das Spiel um Platz 5 war­te­te das Team aus Sach­sen. Span­nend Durch­gang 1. Bei­de Teams schenk­ten sich nichts. Gefigh­tet wur­de bis zum letz­ten Punkt. Denk­bar knapp mit 25:23 ging Satz 1 aber an die Sun­de­raner Girls. Beflü­gelt von die­sem Erfolg ging es gleich wei­ter in Durch­gang 2. Auch hier spiel­ten die HSK-Girls ein ums ande­re Mal toll auf und konn­ten so den 25:18-Erfolg sichern. Ein wah­res Herzschlag„finale” dann im Spiel um Platz 5 gegen das Team der Sport­schu­le Schwe­rin. Nach­dem die NRW­le­rin­nen in Satz 1 fast bis zum Ende stets führ­ten, konn­te das Team aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern am Ende doch die Nase eher durchs Ziel ret­ten. 23:25. Sei­ten­wech­sel. Glei­ches Kon­zept: Vol­ler Ein­satz, der die­ses Mal belohnt wur­de. Mit 26:24 bewie­sen die Mäd­chen nicht nur Ner­ven­stär­ke, son­dern erneut ihre spie­le­ri­sche Klas­se. Durch­gang 3 muss­te also ent­schei­den. Und – dies sei vor­weg­ge­nom­men – lei­der zu Unguns­ten des SGS. Zwar hat­ten die Spie­le­rin­nen aus dem Sauer­land drei Match­bäl­le. Einen wehr­te das Team aus dem Nord-Osten spie­le­risch ab, die bei­den ande­ren Match­bal­le ver­mas­sel­te das Schieds­ge­richt durch äußerst frag­wür­di­ge Ent­schei­dun­gen. Dafür konn­ten die Schwe­ri­ner Mädels, die alle­samt in den Nach­wuchs­mann­schaf­ten des Schwe­ri­ner SC star­ten, ihren ers­ten Match­ball ver­wan­deln und so mit 18:16 deren 5. Platz ret­ten. Gleich­be­deu­tend mit Platz 6 für unser SGS. Den­noch ein Grund zur Freu­de. „Wir haben nicht nur seit Beginn des Tur­niers auf drei Spie­le­rin­nen wegen Krank­heit ver­zich­ten müs­sen, son­dern im letz­ten Spiel gegen Meck-Pomm auch Jana noch ver­let­zungs­be­dingt aus­wech­seln müs­sen. Mit dem klei­nen Kader 7 Spie­le in zwei Tagen zu bestrei­ten und am Ende sechst­bes­te Schul­mann­schaft von ganz Deutsch­land zu wer­den, das ist schon echt geni­al”, befand Dani­el Cac­cio, Leh­rer am SGS. RCS-Ver­eins­trai­ner Tepe ergänz­te: „Wir vor Ort in Ber­lin, das SGS und die Regi­on kann stolz auf die­ses Team schau­en. Hier hat ein Team auf dem Feld gestan­den, das bereits eine lan­ge Spiel­sai­son beim RCS hin­ter sich hat­te. Und kein Mäd­chen hat auf­ge­ge­ben, son­dern immer unse­re Lan­des­far­ben hoch­ge­hal­ten. Wenn wir dann sehen, dass wir gegen etli­che Sport­schu­len, die bisi zu sie­ben Mal die Woche trai­nie­ren, nur denk­bar knapp ver­lo­ren haben, sieht man, welch tol­len Früch­te die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem SGS und dem RCS hier im Sauer­land trägt. Eine tol­le und erfolg­rei­che Koope­ra­ti­on.” Am Sams­tag rei­sen die Mäd­chen dann zurück ins Sauer­land. Zuvor fin­det am Frei­tag Abend in der Max-Schme­ling-Hal­le noch die gro­ße Abschluss­ver­an­stal­tung mit allen Akti­ven statt. Ein beson­de­res High­light des Bun­des­fi­nals „Jugend trai­niert für Olym­pia”.