Sturm­tief „Frie­de­ri­ke“: Ruhr­ver­band warnt vor Betre­ten der Wald­we­ge

19. Januar 2018
von Redaktion

Rand­we­ge an den Sauer­län­der Tal­sper­ren kom­plett gesperrt

Sun­dern Ame­cke / Lang­scheid. Nach dem das Sturm­tief „Frie­de­ri­ke“ ges­tern über das Ein­zugs­ge­biet der Ruhr hin­weg­ge­fegt ist, konn­te der Forst­be­trieb des Ruhr­ver­bands nun eine ers­te Sich­tung der Wald­be­stän­de an den Tal­sper­ren vor­neh­men. Aus aktu­el­lem Anlass warnt der Ruhr­ver­band daher ein­dring­lich vor dem Betre­ten von Wäl­dern. Dies betrifft ins­be­son­de­re auch die Wege an den Tal­sper­ren des Ruhr­ver­bands, die von zahl­rei­chen Bäu­men gesäumt sind und bis auf Wei­te­res nicht begeh­bar sind. Es besteht Lebens­ge­fahr durch umstür­zen­de Bäu­me und her­ab­fal­len­de Äste!

(bei Ver­wen­dung bit­te Quel­len­ver­merk „Ruhr­ver­band“ ange­ben): Umge­stürz­te Bäu­me am Rand­weg der Sor­pe­tal­sper­re. Foto Ruhr­ver­band

Aus Sicher­heits­grün­den sind bis auf Wei­te­res die Rand­we­ge der Sorpe‑, Möh­ne- Henne‑, Bigge‑, Verse‑, Für­wig­ge und Enne­pe­tal­sper­re voll­stän­dig gesperrt.  Hier lie­gen meh­re­re umge­stürz­te Bäu­me auf dem Weg. Auch an den nicht gesperr­ten Wegen besteht erheb­li­che Gefahr! Aus Grün­den der Gefah­ren­wehr wird auf den Erlass des Lan­des­be­triebs Wald und Holz Nord­rhein-West­fa­len, Regio­nal­forst­amt Soest-Sauer­land, hin­ge­wie­sen, mit dem das Betre­ten des Wal­des zum Zweck der Erho­lung unter­sagt wird. Wie lan­ge die ein­zel­nen Sper­run­gen dau­ern wer­den, ist noch nicht abseh­bar.

Nach ers­ter Bestands­auf­nah­me sind die Schä­den deut­lich gerin­ger als bei dem Stur­mer­eig­nis „Kyrill“ vor 11 Jah­ren. Damals waren in den Wäl­dern des Ruhr­ver­bands rund 250.000 Fest­me­ter Holz gefal­len. Nach gro­ben Schät­zun­gen sind ges­tern rund ein Pro­zent der dama­li­gen Men­ge zu Scha­den gekom­men. Eine genaue Bestands­auf­nah­me kann aller­dings erst erfol­gen, wenn alle Berei­che wie­der zugäng­lich gemacht wur­den.